Tag der Patrioten in Hannover

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17.06.18 Hannover - Tag der Patrioten

Deutschlandweit fanden am 17. Juni in mehreren Städten Kundgebungen unter dem Slogan „Tag der Patrioten“ statt. In Hannover versammelten sich rund 50 extrem rechte Teilnehmer*innen am Platz der Weltausstellung zur Demonstration.

Anlass zur Kundgebung war der Jahrestag des Volksaufstands in der DDR 1953. Wie damals, als die „DDR Bürger gegen ihr totalitäres Regime protestierten“, sollten nun „Patrioten“ auf die Straße gehen, um für die Freiheit zu demonstrieren und „so die verkommene Berliner Politik in ihren Grundfesten erschüttern“. Initiiert hatten den „Tag der Patrioten“ der vom Verfassungsschutz als islamfeindlich eingestufte Michael Stürzenberger (Bürgerbewegung PAX EUROPA e.V.) und Thomas Böhm (Journalistenwatch).

Bei der Kundgebung, zu der der Hannoveraner Pegida-Ableger Hagida aufgerufen hatte, sprachen insgesamt vier Redner*innen. Darunter die Organisatorin des Bremer Frauenmarsch Sibyll Constance de Buer und die AfD Politikerin Sabine Ehrke.

Während der kurzen Demonstration versuchte die Polizei Hagida Teilnehmer*innen und Gegendemonstrant*innen räumlich zu trennen. Dennoch kam es zu einem Gerangel, bei dem ein Hagida Teilnehmer mit einem Kamerastativ nach Gegendemonstrant*innen schlug. Er wurde daraufhin von der Polizei in Gewahrsam genommen.

In Sicht- und Hörweite demonstrierten etwa 100 Personen gegen die rechte Kundgebungen. Aktivist*innen der Partei Die Partei errichteten symbolisch eine Mauer aus Pappkartons.

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