Pegida, eine Plattform für Verschwörungstheorien?

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Während der 48. Pegida München Demonstration am Montag den 29. Februar propagierte ein Redner zahlreiche Verschwörungstheorien. Der anschließende „Spaziergang“ wurde durch eine Sitzblockade kurz unterbrochen.

Bei starkem Schneeregen versammelte sich Pegida München mit gerade einmal 100 Teilnehmer*innen vor dem Reiterdenkmal am Odeonsplatz. Einer der Redner fiel durch seine Begeisterung für geschichtsrevisionistische und verschwörungstheoretische Thesen besonders auf, weshalb wir anschließend zwei Zitate analysieren.

„Das ist unser Land und wir, nur wir entscheiden wer zu uns kommen darf und wer die Verantwortung trägt in seiner eigenen Heimat für Bildung, Sicherheit, Wohlstand und Wachstum zu sorgen. Weder sind wir verantwortlich für den Ausbruch des 2. Weltkriegs noch für das Elend im gesamten Ausland.“

Die Aussage „Wir sind nicht verantwortlich für den Ausbruch des 2. Weltkriegs“ lässt sich auf zwei verschiedene Weisen interpretieren. Einerseits kann es als eine Art Anspielung auf die Forderung „Schluss mit dem deutschen Schuldkult“ gemeint sein, die bei Pegida Demonstrationen in Dresden mehrfach propagiert wurde. Damit ist gemeint, dass jetzige Generationen nicht mehr für die Fehler vergangener Generationen verantwortlich gemacht werden dürften.

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Die Rechte hetzt gegen Geflüchtete

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Die extrem rechte Kleinstpartei Die Rechte um den Münchner Kreisvorsitzenden Philipp Hasselbach kann es nicht lassen. Wo immer eine Möglichkeit besteht, die demokratische Gesellschaft zu provozieren und herauszufordern, ist Die Rechte vor Ort. So auch an diesem Samstag, den 19. September.

Wochenlang kamen tausende Flüchtlinge am Münchner Hauptbahnhof an und wurden von den Münchner*innen freundlich empfangen, was Die Rechte dazu veranlasste eine Kundgebung gegen Geflüchtete direkt vor dem Hauptbahnhof anzumelden. Ein Schlag ins Gesicht für die Menschen, die seit Wochen ihre Freizeit investieren, um geflüchtete Menschen willkommen zu heißen und wo immer es geht zu helfen.

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NPD Demo in Freising

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Am Samstag, 25. Juli, hielt die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) eine Demo in der Nähe des Kriegerdenkmals in Freising ab.

Die Kundgebung war von 11:30 bis 15:00 angemeldet worden, einige „Kamerad*innen“ verspäteten sich jedoch wodurch erst um 12:30 vom Treffpunkt am Bahnhof in Richtung Kundgebungsort „losmarschiert“ wurde. Etwa 100 Gegendemonstrant*innen hatte sich bereits um das mit Planen verhüllte Kriegerdenkmal eingefunden und empfingen die Nazis mit Sprechchören und Pfiffen. Zum Gegenprotest aufgerufen hatte u.a. das Freisinger Bündnis Freising ist bunt.

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