Die Rechte schwächelt in Dortmund

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Nur 200 Teilnehmer*innen konnte die neonazistische Kleinpartei Die Rechte zu ihrem Wahlkampfabschluss nach Dortmund Hörde mobilisieren. Entlang der Demonstration protestierten mehr als 1000 Menschen gegen den Neonaziaufmarsch.

Bei der Auftaktkundgebung sprachen neben Michael Brück (Stellvertretender Bundesvorsitzender Die Rechte) mehrere Vertreter des neuen extrem rechten Festung Europa Bündnisses. Die Aktivisten aus Bulgarien, Frankreich, Tschechien und Ungarn waren für die Demonstration angereist. Dem österreichischen Neonazi Gottfried Küssel war ein Ausreiseverbot erteilt worden. Bei der Zwischenkundgebung wurde daher sein Grußwort vom Band abgespielt.

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Die Rechte Demonstration in Duisburg

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Die extrem rechte Kleinpartei Die Rechte demonstrierte am 1. Mai mit rund 250 Teilnehmer*innen durch Duisburg. Antifaschist*innen versuchten den Neonaziaufmarsch zu blockieren, scheiterten jedoch an dem massiven Polizeiaufgebot.

Das Duisburger Bündnis RiseUp hatte dazu aufgerufen den Neonaziaufmarsch durch Blockaden und zivilen Ungehorsam zu stoppen. Dem Aufruf folgten mehrere hundert Antifaschist*innen die sich am Vormittag am Hauptbahnhof versammelten. Bereits hier kam es zu ersten Auseinandersetzungen mit der Polizei, die die Aktivist*innen gesammelt in Richtung der angemeldeten Gegenkundgebungen begleiten wollte.

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Tag der deutschen Zukunft in Goslar

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Lediglich 260 Teilnehmer*innen konnte die extreme Rechte zum 10. Tag der deutschen Zukunft nach Goslar mobilisieren. Tausende demonstrierten in der Goslarer Innenstadt gegen den Neonazi-Aufmarsch.

Der Tag der deutschen Zukunft (TddZ) gilt als das größte Vernetzungstreffen der deutschen Neonazi-Szene und findet jährlich an einem anderen Ort statt. In diesem Jahr wurde die Veranstaltung vom „Großkreisverband Süd-Ost-Niedersachsen“ der Partei Die Rechte ausgetragen. Der Verband hatte die Organisation nach der Auflösung des Kollektiv Nordharz übernommen.

Im Vorfeld warben die Neonazis mit Infoständen auf extrem Rechten Veranstaltungen für den TddZ in der „Reichsbauernstadt“ Goslar. Als „Reichsbauernstadt“ wurde Goslar während der Zeit des Nationalsozialismus bezeichnet. Doch Mobilisierungskundgebungen und -demonstrationen zogen nur wenige Teilnehmer*innen an oder wurden ganz abgesagt.

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Neonazis fordern Freiheit für Holocaust-Leugnerin Haverbeck

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Nach der Inhaftierung der Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck mobilisierte die Partei Die Rechte zu einer Demonstration nach Bielefeld. Rund 400 Personen aus den verschiedensten Spektren der extremen Rechten beteiligten sich an der Solidaritätsdemonstration zur Justizvollzugsanstalt, in der Haverbeck in Haft sitz.

Vor einem Industriekomplex im Bielefelder Stadtteil Quelle versammelten sich die extrem Rechten Teilnehmer*innen und boten damit ein äußerst skurriles Bild. Vom Alt-Neonazi mit deutschem Schäferhund bis zum Springerstiefel und Bomberjacke tragenden Skinhead war an diesem Nachmittag alles vertreten. Die Organisation erfolgte maßgeblich durch Akteure der Partei Die Rechte. Deren Aktivist*innen trugen T-Shirts mit Solidaritätsbekundungen für Ursula Haverbeck und dominierten die Demonstration. Neben der NPD reihten sich auch verschiedene Kameradschaften in den Aufmarsch ein.

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Tag der deutschen Zukunft in Dortmund

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Zum 8. Mal trafen sich am 04. Juni Neonazis aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland zum Tag der deutschen Zukunft in Dortmund. In diesem Jahr nahmen etwa 900 Neonazis aus nahezu allen rechtsextremen Parteien an der Demonstration teil. Die Polizei hatte ein Aufgebot von rund 3700 Polizist*innen inklusive Wasserwerfern, Hunde- und Reiterstaffel aufgefahren.

Bereits am Vormittag trafen sich Antifaschist*innen an der U-Bahnstation Hafen, um gemeinsam in Richtung der Aufmarschstrecke der Neonazis zu laufen. Die Route war erst wenige Stunden vor der eigentlichen Demonstration bekannt gegeben worden, um Blockaden zu verhindern. Schon am Hafen versuchte die Polizei die Demonstrant*innen aufzuhalten und drängte aggressiv unter Einsatz von Schlagstöcken in den antifaschistischen Protest. Als ein Vorankommen unmöglich schien, machte man kehrt und versuchte über eine andere Route in Richtung Dorstfeld zu gelangen. An der Ecke Sunderweg/Treibstraße hatte die Polizei jedoch zahlreiche Beamt*innen zusammen gezogen und den Weg mit Fahrzeugen versperrt. Schnell wurde die Demonstration Blockado zum ersten Mal an diesem Tag eingekesselt.

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