Solidaritätsaktionen für die Opfer in Suruc

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Nach dem Selbstmordanschlag auf das linke Kulturzentrum Amara in der südtürkischen Kleinstadt Suruc, bei dem mehr als 30 Menschen starben, gab es am Dienstag den 21. Juli mehrere Solidaritätsaktionen in München.

Gegen 16:00 Uhr besetzten mehrere Aktivist*innen vom Bündnis „Münchner Solidarität für Rojava“ die SPD Zentrale, um darauf aufmerksam zu machen, dass die Bundesregierung den Islamischen Staat (IS) indirekt unterstützt. Ihre Forderungen waren unter anderem: der sofortige Stopp von Waffenexporten in die Region, die Aufhebung des PKK-Verbotes, die Freilassung aller politischen Gefangenen, die Anerkennung aller Geflüchteten und ein Stopp der Unterstützung des türkischen Staats durch die Bundesregierung. Gegen 18:00 Uhr wurde die SPD-Zentrale von den Aktivist*innen freiwillig geräumt, um sich an der Solidaritätskundgebung am Sendlinger Tor zu beteiligen.

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