Neonazis gedenken Holocaustleugner Reinhold Elstner

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Wie in den letzten Jahren hielten Münchner Neonazis eine Mahnwache für den Holocaustleugner und Geschichtsrevisionisten Reinhold Elstner am 25. April ab. Rund 30 Aktivist*innen diverser rechtsextremer Parteien formierten sich in diesem Jahr mit Fackeln und Transparent am Wittelsbacher Platz.

In diesem Jahr hatten sich die Neonazis mit dem Wittelsbacher Platz einen neuen Ort für ihre Kundgebung gewählt. Dessen Lage ist besonders brisant zwischen dem Platz der Opfer des Nationalsozialismus und dem Odeonsplatz. Angemeldet wurde die Kundgebung von dem neonazistischen Multiaktivisten Roland Wuttke (NPD Funktionär, Die Rechte, Der III. Weg). Thomas Schatt wollte sich anfangs nicht zu seinen Kamerad*innen ins Innere des abgesperrten Bereichs begeben. Die Polizei machte jedoch kurzen Prozess und schob ihn unsanft hinein, um eine Konfrontation mit Gegendemonstrant*innen zu verhindern.

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Neonazi-Mahnwache vor der Münchener Oper

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Am Samstagabend den 25 April hielten mehrere Münchener Neonazis am Max Josephs Platz vor der Oper eine Mahnwache für Reinhold Elstner ab.

Dieser verbrannte sich 1995 als Protest gegen die Wehrmachtsausstellung vor der Münchener Feldherrnhalle. Die Wehrmachtsausstellung dokumentierte erstmals die Kriegsverbrechen der Wehrmacht während des 2. Weltkriegs und machte sie einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. In seinem Abschiedsbrief leugnete der ehemalige Wehrmachtssoldat den Holocaust und bezeichnete Nachkriegsliteratur als unwahr.

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