Neonazis erklimmen nach Pegida München Demo die Feldherrnhalle

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Trotz der vielen Schlagzeilen um Pegida München, traten die vermeintlichen Verteidiger*innen des Abendlandes auch am Montag den 12. Oktober wieder mit einer Kundgebung und anschließenden Demonstration auf.

Diesmal hatte man sich den Platz vor dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr ausgesucht der von der Polizei im Vorfeld großräumig abgesperrt wurde. So wurden Fahrradfahrer*innen bereits 200 Meter vor dem Kundgebungsort zum Absteigen und Schieben angehalten, und die Ludwigstraße für den Autoverkehr zwischen Briennerstraße und Von-der-Tann-Straße komplett gesperrt. Zahlreiche vorbeifahrende Münchner*innen waren sichtlich genervt und überrascht, dass es Pegida München immer noch gibt.
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Pegida München – Marsch zum Siegestor

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Pegida München wird nicht müde. Montag für Montag marschieren um die 100 Teilnehmer*innen durch die Münchner Innenstadt. An diesem Montag den 21. September erneut vorbei an Orten, die in klarer Verbindung zum Nationalsozialismus stehen.

Das Verwaltungsgericht hatte die Route genehmigt und das erneute Verbot durch das KVR aufgehoben. So kam es das auch in dieser Woche Pegida München zusammen mit stadtbekannten Neonazis wie Thomas Schatt (Der III. Weg, verurteilter Rechtsterrorist) und Petra K. (Brigade Giesing) vor der Feldherrnhalle demonstrieren durfte.

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PEGIDA München – Immer das Gleiche

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Am Montag den 13.Juli dieser Woche trafen sich erneut die Pegida München-Anhänger*innen in der Seidelstraße zu ihrer Kundgebung und anschließenden Demonstration.

Die Redebeiträge waren wie in den letzten Wochen von rassistischen, islam- und ausländerfeindlichen Inhalten geprägt. Zum ersten Mal sprach in dieser Woche Reinhard Hornberger (Münchner Bezirksvorsitzender der Republikaner), der zuletzt bei zahlreichen Kundgebungen zusammen mit Michael Stürzenberger aufgetretenen war. Vor dem Beginn der Demonstration gesellten sich, wie in der letzten Woche, 4 Neonazis zu den Pegida Demonstrant*innen, darunter:  Petra K. (Brigade Giesing) und Dan Eising (Die Rechte Nürnberg, Nügida).

In der letzten Woche war ein Foto aufgetaucht, auf dem Pera K. mit Hitlergruß posiert (München Nazifrei berichtete). Dennoch kam es zu keiner verbalen oder räumlichen Distanzierung zwischen Pegida München und den Neonazis. Im Anschluss marschierte Pegida München mit neuem Fronttransparent und auf der altbekannten Route in Richtung Innenstadt. „PEGIDA München – Immer das Gleiche“ weiterlesen

Pegida München – Naziangriff am Hauptbahnhof

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Am Montag den 29. Juni sammelte sich zum 20. Mal Pegida München zum Aufmarsch gegen die angebliche „Islamisierung“ Deutschlands. Der Startpunkt war in dieser Woche in der Seidlstraße, eine Nebenstraße zum Stiglmaierplatz.

Zusätzlich zu den üblichen Rednern sprach diesmal „Ed Utrecht“, der mit echtem Namen Edwin Wagensveld heißt und zuvor bereits bei Pegida Dresden und einer Hogesa Demonstration zusammen mit Heidi Mund und Michael Stürzenberger (Die Freiheit) gesprochen hatte. Wagensveld ist Holländer und betreibt, wenn er nicht gerade auf einer Demonstration eine Rede hält, einen Webshop Der Hollander für Selbstverteidigungswaffen und sämtliche Ausrüstung, die ein Hobbysoldat so braucht. Die Redebeiträge drehten sich hauptsächlich um Themen wie „ die Islamisierung“ und„ein Stopp der Aufnahme von Flüchtlingen“. „Pegida München – Naziangriff am Hauptbahnhof“ weiterlesen

Die Freiheit Kundgebung zum 17. Juni

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Am 17. Juni rief die rechtspopulistische Partei Die Freiheit in der Münchner Fußgängerzone zu einer Kundgebung auf unter dem Motto „Gedenken an den Aufstand in der DDR – gegen jegliche linke Gesinnungsdiktatur“.

Bereits der von Michael Stürzenberger auf Facebook veröffentlichte Aufruf zur Kundgebung enthält zahlreiche falsche Behauptungen und verdrehte Fakten. Stürzenberger behauptet z.B. „die KZ’s zur Inhaftierung politischer Gegner wurden in der DDR nahtlos Weiterbetrieben“ (KZ steht für Konzentrationslager). Konkret begründete er dies in seiner Rede mit dem KZ Buchenwald, das nach Ende des 2. Weltkriegs durch die sowjetischen Besatzer zu einem Speziallager für politische Gefangene umgewandelt worden war. Die Haftbedingungen verbesserten sich dadurch nicht wesentlich, wodurch bis zur Schließung 1950 7000 Menschen ums Leben kamen.

Jedoch kann hier kein Vergleich gezogen werden, da ein KZ ein Teil der Systematischen Tötung Andersdenkender im Nationalsozialismus war. Des Weiteren behauptete Stürzenberger „Deutschland befindet sich auf dem Weg in eine linke Gesinnungsdiktatur“, womit im Großen und Ganzen das zivilgesellschaftliche und staatliche Engagement gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus gemeint ist. Er will nicht einsehen, dass Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in der Öffentlichkeit nichts zu suchen haben und von Großteilen der Gesellschaft nicht toleriert werden. „Die Freiheit Kundgebung zum 17. Juni“ weiterlesen

Die Freiheit Kundgebung

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Am Freitag den 24. April hielt die rechtspopulistische Partei Die Freiheit eine Kundgebung am Münchener Sendlinger Tor ab. Die Kundgebung wurde mit dem Ziel beworben, den toten des Völkermords zu gedenken und der Bevölkerung „Fakten und Hintergründe“ zu liefern.
Die gesamte Veranstaltung war durch lange Redebeiträge Unteranderem von Michael Stürzenberger (Landesvorsitzender Die Freiheit), Nicola Nowak (Die Freiheit) und Reinhard Hornberger (Bezirksvorsitzender Die Republikaner) geprägt, welche sich nur zu anfangs um den Völkermord an den Armeniern drehten. Im weiteren Verlauf richteten sich die Reden immer mehr gegen den Islam und Menschen muslimischen Glaubens im Allgemeinen, wie es schon bei vielen Die Freiheit Veranstaltungen der Fall war.
Des Weiteren wurde durch eine Aktivisten das Ende des „deutschen Schuldkultes“ gefordert. Jetzige Generationen hätten keine Schuld an NS-Verbrechen und Schoah mehr. Diese Aussage ist ein Jahr nach den schlimmsten antisemitischen Demonstrationen seit Jahren bedenklich, da das Beteuern der Unschuld nur zum vergessen führen kann. So ist es doch gerade die Aufgabe des Tätervolks künftige Generationen über das Geschehene aufzuklären und das vergessen zu verhindern.

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