Demo gegen die Militär-Offensive der Türkei

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Am Donnerstag, den 30. Juli versammelten sich mehr als 200 Kurd*innen und Freund*innen am Münchner Karlsplatz Stachus, um gegen die Offensive der Türkei gegen die „Arbeiterpartei Kurdistans“ (PKK) zu demonstrieren.

Nach einer Auftaktkundgebung am Stachus zog die Demo mit zahlreichen Fahnen und Transparenten durch das Bahnhofsviertel. Es wurden Parolen wie: „Es reicht“ und „Kurdistan wird das Grab des Faschismus“ gerufen. Hierbei kam es zu vereinzelten Provokationen durch türkische Nationalisten, die den „Wolfgruß“ zeigten.

Die Polizei war mit einem Großaufgebot Vorort und flankierte die Demo mit USK Kräften während des gesamten Verlaufs. Zusätzlich wurde die Demo mehrfach durch Beweissicherungseinheiten abgefilmt. Nach Abschluss der Demo wurde ein Aktivist durch die Polizei festgenommen. Nach dem sich die Vorwürfe gegen ihn nicht erhärten durfte er wieder gehen. Dieser Vorfall reiht sich in die zahlreichen Repressionsmaßnahmen der Münchner Polizei gegen Aktivist*innen in den letzten Wochen ein.

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Solidaritätsaktionen für die Opfer in Suruc

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Nach dem Selbstmordanschlag auf das linke Kulturzentrum Amara in der südtürkischen Kleinstadt Suruc, bei dem mehr als 30 Menschen starben, gab es am Dienstag den 21. Juli mehrere Solidaritätsaktionen in München.

Gegen 16:00 Uhr besetzten mehrere Aktivist*innen vom Bündnis „Münchner Solidarität für Rojava“ die SPD Zentrale, um darauf aufmerksam zu machen, dass die Bundesregierung den Islamischen Staat (IS) indirekt unterstützt. Ihre Forderungen waren unter anderem: der sofortige Stopp von Waffenexporten in die Region, die Aufhebung des PKK-Verbotes, die Freilassung aller politischen Gefangenen, die Anerkennung aller Geflüchteten und ein Stopp der Unterstützung des türkischen Staats durch die Bundesregierung. Gegen 18:00 Uhr wurde die SPD-Zentrale von den Aktivist*innen freiwillig geräumt, um sich an der Solidaritätskundgebung am Sendlinger Tor zu beteiligen. „Solidaritätsaktionen für die Opfer in Suruc“ weiterlesen

Kundgebung „Freiheit für Abdullah Öcalan“

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Am 17. Juli trafen sich rund Aktivist*innen in der Münchner Innenstadt zu einer Kundgebung, bei der sie die Freiheit für Abdullah Öcalan und ein Stopp der Totalisolation des ehemaligen PKK (Partiya Karkerên Kurdistan, Arbeiterpartei Kurdistans) – Führers forderten.

Öcalan sitzt seit 1999 aufgrund diverser Anklagepunkte auf der Insel Imralı in Isolationshaft. Er hat eine Schlüsselposition in der friedlichen und demokratischen Lösung der Kurdenfrage in der Türkei und dem gesamten Nahen Osten und wird von den Kurd*innen als politischer Repräsentant gesehen. Im weiteren Verlauf der Kundgebung gab es mehrere Redebeiträge, um die Passanten auf die Problematik aufmerksam zu machen. „Kundgebung „Freiheit für Abdullah Öcalan““ weiterlesen