Pegida München – Neonazis zum Bahnhof eskortiert

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Wie in den letzten Wochen demonstriert auch an diesem Montag, den 6. Juli Pegida München gegen die „Islamisierung“, „kriminelle Ausländer“ und „die da oben“.

Vor dem Beginn der Pegida München Kundgebung wurden mehrere Autos abgeschleppt und ein riesiger Bereich mit Hamburger Gittern abgesperrt. Zahlreiche Anwohner*innen und Geschäftsleute schienen von der montäglichen Beeinträchtigung durch gerade einmal hundert Pegida Demonstrant*innen sichtlich genervt.

Diesmal gelang es dem Gegenprotest aufgrund der Lage wesentlich näher an die Kundgebung heran zu kommen. Rund 80 Aktivist*innen machten ihrem Unmut über die rassistischen und rechtspopulistischen Parolen von Pegida München mit Sprechchören und lauter Musik Luft. Pegida reagierte darauf durch Beschallung aus sämtlichen Lautsprecher in Richtung des Gegenprotestes.

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Pegida München – Angriffe auf Pressevertreter

Ein Erfahrungsbericht

Am 22. Juni versammelte sich erneut Pegida München, diesmal jedoch in der Nymphenburger Straße.

Während die Demonstrant*innen wie gewohnt ihre Anlage, Pavillon und Fahnen aufbauten, liefen plötzlich mehrere Polizeieinheiten des USK in Richtung Sandstraße. Uns Journalist*innen riefen sie zu: „Es gibt nichts zu sehen!“, was wir ihnen nicht glauben wollten und ihnen im Sprint hinterher liefen. Es stellte sich heraus, dass es an der Ecke Karlstraße / Denisstraße zur Konfrontation gekommen war zwischen drei Neonazis, darunter Karl-Heinz Statzberger (Der III. Weg, verurteilter Rechtsterrorist) und Petra K. (Brigade Giesing)  und Gegendemonstrant*innen. Die Polizei begann mehrere auf der Straße herum liegende Steine und Flaschen als Beweismittel einzutüten, während die Nazis zur Befragung in eine Nebenstraße gebracht wurden.

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Pegida München – Rassismus im strömenden Regen

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Am Montag den 8. Juni traf sich erneut Pegida München am Stiglmaierplatz um erneut durch die Münchner Innenstadt zu ziehen. Es versammelten sich rund 50 Personen um die Demoanmelderin Birgit Weißmann die trotz des strömenden Regens demonstrierten.

Erneut wurden rassistische Reden gehalten, in deren Fokus in dieser Woche besonders die Partei Bündnis 90/ Die Grünen stand. Deren Mitglieder und Führungspersonen wurden vom Redner „Manfred“ als „Zivilversager“ bezeichnet. Bei der Erwähnung der in Deutschland lebenden Schwulen und Lesben reagierten die Pegida Teilnehmer*innen mit „Buh und Pfui“ rufen was zeigt das Pegida München klar homophob ist.

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Pegida Hand in Hand mit der Münchener Naziszene

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Am 1 Juni versammelte sich erneut Pegida München nach einer einwöchigen Pause in der Nähe des Stiglmaierplatzes.

In dieser Woche jedoch an einem neuen Standort in der Dachauerstraße, da sich das Volkstheater über die montägliche Demonstration und Kundgebung beschwert hatte. Theatergäste mussten seit Wochen entweder von der Polizei durch das Absperrgitter hindurch gelassen werden oder sich durch die Gegendemonstrant*innen zum Eingang vorkämpfen.

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Pegida München – Rechspopulist*innen und Rassist*innen

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Wie in den letzten Wochen traf sich Pegida München auch in dieser Woche zu Kundgebung und Trauermarsch um 19:00 Uhr am Stiglmaierplatz.

Zu Beginn der Kundgebungen wurden einige Journalist*innen durch Christian H. Unteranderem mit „Scheiß linke, Scheiß Ossi und Scheiß Sachse“ beleidigt. Er selbst trug ein Schild mit der Aufschrift „Linkssein ist scheiße, ihr seid die Beweiße!“ [Rechtschreibung im Original].

Eine der ersten Reden hielt Birgit Weißmann die die Kundgebung angemeldet hatte. Sie stellte Unteranderem die These auf das Deutschland die meisten Flüchtlinge weltweit aufnimmt und das Länder mit einem hohen muslimischen Bevölkerungsanteil nahezu keine Flüchtlinge aufnehmen würden. Schaut man sich die offiziellen Statistiken hierzu an, so ergibt sich folgendes Ranking: Pakistan 1,6 Millionen aufgenommen Flüchtlinge, Iran 875.400, Libanon 856.500 Jordanien 641.900 und auf Platz fünf die Türkei mit 609.900 aufgenommen Flüchtlingen.

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12. Bagida Aufmarsch in München

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Am Montag den 27. April marschierte Bagida nach einer langen Pause erneut durch die Münchener Maxvorstadt.

Die Auftaktkundgebung am Stiglmaierplatz begann um 19:00 Uhr zu der circa 120 Personen kamen. Im Anschluss wurde auf der gleichen Route wie bei den letzten Bagida Aufmärschen in Richtung Hauptbahnhof los marschiert. Auf der Karlstraße gelang es rund 15 Antifaschist*innen die Route für eine halbe Stunde blockieren, bevor die Polizei die Blockade gewaltsam auflöste.

Auf Höhe des botanischen Gartens mischten sich die Neonazis Thomas Schatt (verurteilter Rechtsterrorist und Der III. Weg Aktivist) und Petra K. (Brigade Giesing) unter die Bagida Demonstrant*innen und marschierten bis zum Stiglmaierplatz mit. Zu den weiteren Teilnehmern zählten Unteranderem: Manuel G., Peter M. (Die Rechte Aktivist), Marion B. (Die Freiheit), Birgit Weissmann (Bagida Demo Anmelderin und Die Freiheit), Stefan Werner (Pro Deutschland früher NPD), Roland Wuttke (NPD-Funktionär, Der III. Weg und Die Rechte Aktivist) und Renate Werlberger (NPD und BIA).

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