Pegida München – Rassismus im strömenden Regen

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Am Montag den 8. Juni traf sich erneut Pegida München am Stiglmaierplatz um erneut durch die Münchner Innenstadt zu ziehen. Es versammelten sich rund 50 Personen um die Demoanmelderin Birgit Weißmann die trotz des strömenden Regens demonstrierten.

Erneut wurden rassistische Reden gehalten, in deren Fokus in dieser Woche besonders die Partei Bündnis 90/ Die Grünen stand. Deren Mitglieder und Führungspersonen wurden vom Redner „Manfred“ als „Zivilversager“ bezeichnet. Bei der Erwähnung der in Deutschland lebenden Schwulen und Lesben reagierten die Pegida Teilnehmer*innen mit „Buh und Pfui“ rufen was zeigt das Pegida München klar homophob ist.

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Pegida München – Rechspopulist*innen und Rassist*innen

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Wie in den letzten Wochen traf sich Pegida München auch in dieser Woche zu Kundgebung und Trauermarsch um 19:00 Uhr am Stiglmaierplatz.

Zu Beginn der Kundgebungen wurden einige Journalist*innen durch Christian H. Unteranderem mit „Scheiß linke, Scheiß Ossi und Scheiß Sachse“ beleidigt. Er selbst trug ein Schild mit der Aufschrift „Linkssein ist scheiße, ihr seid die Beweiße!“ [Rechtschreibung im Original].

Eine der ersten Reden hielt Birgit Weißmann die die Kundgebung angemeldet hatte. Sie stellte Unteranderem die These auf das Deutschland die meisten Flüchtlinge weltweit aufnimmt und das Länder mit einem hohen muslimischen Bevölkerungsanteil nahezu keine Flüchtlinge aufnehmen würden. Schaut man sich die offiziellen Statistiken hierzu an, so ergibt sich folgendes Ranking: Pakistan 1,6 Millionen aufgenommen Flüchtlinge, Iran 875.400, Libanon 856.500 Jordanien 641.900 und auf Platz fünf die Türkei mit 609.900 aufgenommen Flüchtlingen.

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14. Pegida München Aufmarsch

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Wie jeden Montag demonstrierte auch in dieser Woche Pegida München wieder durch die Innenstadt. Die Demo Route und das Prozedere sind hierbei seit mehreren Wochen gleich. Nach einer Auftaktkundgebung mit schrecklich übersteuerter Musik und einigen rechtspopulistischen und rassistischen Redebeiträgen marschierte man in Richtung Stachus und alten botanischen Garten.

Von dort aus ging es dann wieder zurück zum Stiglmaierplatz. Die Reden waren in dieser Woche besonders durch das Thema Flüchtlinge geprägt, hierbei wurden zahlen verdreht, wie z.B. die Anzahl der Flüchtlinge die im Jahr 2014 in Deutschland aufgenommen wurden. Deutschland liegt hierbei mit circa 200.000 aufgenommenen Flüchtlingen im europäischen Vergleich pro Einwohner gerade mal auf Platz 6. Redner Roland forderte hier ein „ Zuwanderungsverhinderungsgesetz“, da die Sozialkassen durch die Flüchtlinge gesprengt würden.

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BAGIDA ändert Namen in PEGIDA München

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Wie in der letzten Woche marschierte auch an diesem Montag den 04. April Bagida unter dem neuen Namen Pegida München durch die Münchener Innenstadt.

Die Route des Spaziergangs verlief wie in den letzten Wochen vom Stiglmaierplatz zum Stachus und am alten botanischen Garten zurück zum Stigelmaierplatz. Zu den rund 110 Teilnehmer*innen zählten: Michael Stürzenberger (Die Freiheit), Manuel G., Peter M. (Die Rechte Aktivist), Marion B. (Die Freiheit), Birgit Weissmann (Bagida Demo Anmelderin und Die Freiheit), Stefan Werner (Pro Deutschland früher NPD), Stefan S. (Die Rechte Sympathisant), Maria F. (Die Freiheit) und Christian H. (Die Freiheit).

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Die Freiheit Kundgebung

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Am Freitag den 24. April hielt die rechtspopulistische Partei Die Freiheit eine Kundgebung am Münchener Sendlinger Tor ab. Die Kundgebung wurde mit dem Ziel beworben, den toten des Völkermords zu gedenken und der Bevölkerung „Fakten und Hintergründe“ zu liefern.

Die gesamte Veranstaltung war durch lange Redebeiträge Unteranderem von Michael Stürzenberger (Landesvorsitzender Die Freiheit), Nicola Nowak (Die Freiheit) und Reinhard Hornberger (Bezirksvorsitzender Die Republikaner) geprägt, welche sich nur zu anfangs um den Völkermord an den Armeniern drehten. Im weiteren Verlauf richteten sich die Reden immer mehr gegen den Islam und Menschen muslimischen Glaubens im Allgemeinen, wie es schon bei vielen Die Freiheit Veranstaltungen der Fall war.

Des Weiteren wurde durch eine Aktivisten das Ende des „deutschen Schuldkultes“ gefordert. Jetzige Generationen hätten keine Schuld an NS-Verbrechen und Schoah mehr. Diese Aussage ist ein Jahr nach den schlimmsten antisemitischen Demonstrationen seit Jahren bedenklich, da das Beteuern der Unschuld nur zum vergessen führen kann. So ist es doch gerade die Aufgabe des Tätervolks künftige Generationen über das Geschehene aufzuklären und das vergessen zu verhindern.

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BAGIDA Aufmarsch am 30.03.15

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Wie in den letzten Wochen versammelten sich auch an diesem Montag Bagida Aktivist*innen um mit einem Demonstrationszug durch München zu ziehen. Zuvor hatte München ist bunt zu einer Gegenkundgebung am alten botanischen Garten aufgerufen zu der circa 150 Personen kamen.

Bagida marschierte wie in den letzten Wochen nach einer Auftaktkundgebung am Stiglmaierplatz in Richtung Innenstadt. Unter den circa 150 Teilnehmer*innen waren erneut Ester Seitz und Michael Stürzenberger (Die Freiheit) die in den letzten Wochen diverse andere GIDAs besucht hatten. Darunter NÜGIDA, PEGIDA Bregenz, PEGIDA Graz und die von Heidi Mund in Frankfurt organisierte Veranstaltung Freie Bürger für Deutschland.

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Die Rechte Anti-Asyl Kundgebungen

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Am Freitag den 27.03.15 hielt die rechtsextreme Partei Die Rechte 15 Kundgebungen im Münchener Norden ab.

Die Kundgebungen richteten sich gegen das geplante Ankunftszentrum für Asylsuchende in der Lotte-Branz-Straße. Ein neues Ankunftszentrum wird benötigt da die bisherige Anlaufstelle in einem schlechten Zustand und kapazitär überlastet ist. Zu den Kundgebungsteilnehmern zählten 5 Personen, darunter Philipp Hasselbach (Kreisvorsitzender Die Rechte), Goesta K. (Die Rechte), Victoria Grasser, und Peter Meidl (Die Rechte) der seit Wochen bei Bagida in erster Reihe mit marschiert.

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Neonazi Kundgebung gegen den NSU-Prozess

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Am Dienstag den 03.03.15 versammelten sich 12 Neonazis zu einer Kundgebung der Partei Die Rechte gegen den NSU-Prozess. Die Kundgebung unter dem Motto „Schluss mit dem ‚NSU‚-Schauprozess – Freiheit für Ralf Wohlleben!“ fand vor dem Gerichtsgebäude, in dem der NSU-Prozess verhandelt wird statt.

In den 4 gehaltenen Reden wurden die Opfer des NSU mit Begriffen wie „Dönermorden“ und „Türkenmafia“ diffamiert, das Ende des NSU Prozesses und die Freilassung sämtlich Neonazis aus deutschen Gefängnissen gefordert. Unter den Teilnehmer*innen waren Philipp Hasselbach (Die Rechte-Kreisvorsitzender), Hartmut Wostupatsch (Die Rechte), Roland Wuttke (NPD Funktionär), Victoria Grasser (Die Rechte), Jan R. (Die Rechte), Goesta K. (Die Rechte), Dan Eising (Die Rechte KV Nürnberg) und Peter Meidl (Die Rechte). Die circa 100 Gegendemonstrant*innen protestierten lautstark, bunt entschlossen und kreativ gegen die Kundgebung und übertönten die Neonazis.

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Die Rechte Kundgebung und Gegenproteste

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Am Samstag den 07.02.15 versammelten sich circa 8 Mitglieder der Partei Die Rechte vor dem PEP Neuperlach unter dem Motto „Keine IS-Kopfabschneider auf deutschem Boden – Widerstand jetzt!“. Zu anfangs wurde der Versammlungsort kurzzeitig durch Gegendemonstrant*innen blockiert. Die weitere Kundgebung wurde durch eine hetzerische Rede von Philipp Hasselbach geprägt. Die circa 90 Gegendemonstrant*innen übertönten die Kundgebung mit Sprechchören und Pfiffen erfolgreich.

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