Tag der Patrioten in Hannover

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Deutschlandweit fanden am 17. Juni in mehreren Städten Kundgebungen unter dem Slogan „Tag der Patrioten“ statt. In Hannover versammelten sich rund 50 extrem rechte Teilnehmer*innen am Platz der Weltausstellung zur Demonstration.

Anlass zur Kundgebung war der Jahrestag des Volksaufstands in der DDR 1953. Wie damals, als die „DDR Bürger gegen ihr totalitäres Regime protestierten“, sollten nun „Patrioten“ auf die Straße gehen, um für die Freiheit zu demonstrieren und „so die verkommene Berliner Politik in ihren Grundfesten erschüttern“. Initiiert hatten den „Tag der Patrioten“ der vom Verfassungsschutz als islamfeindlich eingestufte Michael Stürzenberger (Bürgerbewegung PAX EUROPA e.V.) und Thomas Böhm (Journalistenwatch). „Tag der Patrioten in Hannover“ weiterlesen

Tag der deutschen Zukunft in Goslar

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Lediglich 260 Teilnehmer*innen konnte die extreme Rechte zum 10. Tag der deutschen Zukunft nach Goslar mobilisieren. Tausende demonstrierten in der Goslarer Innenstadt gegen den Neonazi-Aufmarsch.

Der Tag der deutschen Zukunft (TddZ) gilt als das größte Vernetzungstreffen der deutschen Neonazi-Szene und findet jährlich an einem anderen Ort statt. In diesem Jahr wurde die Veranstaltung vom „Großkreisverband Süd-Ost-Niedersachsen“ der Partei Die Rechte ausgetragen. Der Verband hatte die Organisation nach der Auflösung des Kollektiv Nordharz übernommen.

Im Vorfeld warben die Neonazis mit Infoständen auf extrem Rechten Veranstaltungen für den TddZ in der „Reichsbauernstadt“ Goslar. Als „Reichsbauernstadt“ wurde Goslar während der Zeit des Nationalsozialismus bezeichnet. Doch Mobilisierungskundgebungen und -demonstrationen zogen nur wenige Teilnehmer*innen an oder wurden ganz abgesagt.

Die gescheiterte Mobilisierungskampagne machte sich in Goslar sichtlich bemerkbar. Mit 260 Personen sank die Anzahl der Teilnehmer*innen im Vergleich zum Vorjahr nochmals. In Karlsruhe hatten 2017 etwa 300 Aktivist*innen am TddZ teilgenommen. „Tag der deutschen Zukunft in Goslar“ weiterlesen

Demo zum Frauen*kampftag in Hannover

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In Hannover beteiligten sich rund 400 Menschen an der Demonstration anlässlich des Frauen*kampftages. Das Aktionsbündnis „Unsere Alternative heißt Solidarität“ hatte unter dem Motto „Reclaim Feminism!“ zur Demonstration aufgerufen.

Angeführt wurde die Demonstration von einem lilabunten Frauen*- Queer*- und Trans*block, der mit Konfetti und lautstarken Sprechchören für Stimmung sorgte. Im Aufruftext fordert das Bündnis ein Ende „sexistischer Zustände und patriarchaler Gewaltverhältnisse“, „eine menschenwürdige Behandlung aller Menschen auf der Flucht sowie im Zielland“ sowie die Anerkennung „vielfältiger Liebens- und Lebensweisen“.

Gleichzeitig solidarisiert sich das Bündnis mit allen von „Ausbeutungs- und Diskriminierungsverhältnissen betroffenen Frauen*“ und fordert eine Abschaffung des Paragraphen 218 der den Schwangerschaftsabbruch unter Strafe stellt. „Demo zum Frauen*kampftag in Hannover“ weiterlesen