Pegida München kneift in Hamburg

Der extrem rechte Verein Pegida München meldete rund um den 1. Mai eine Dauerkundgebung vor der Roten Flora in Hamburg an. Die Polizei hatte die Versammlung vor dem autonomen Kulturzentrum mit der Begründung, es könnte zu gewalttätigen Ausschreitungen kommen verboten.

Der mehrfach vorbestrafte Pegida München Vorstand Heinz Meyer klagte vor dem Verwaltungsgericht gegen die Entscheidung der Polizei. Das Gericht lehnte die Klage ab und bestätigte die Verlegung der Kundgebung zum U-Bahnhof Schlump. Meyer meldete daraufhin eine weitere Kundgebung vor der Roten Flora unter dem Motto: „Unfähigkeit der Hamburger Polizei“ an. Auch diese Versammlung wurde von der Polizei zum Berliner Tor verlegt. An beiden Orten erschien Meyer jedoch nur um die Kundgebungen wieder abzumelden.

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Nachttanzdemo gegen den G20-Gipfel

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Mehr als 20.000 Menschen beteiligten sich an der Nachttanzdemonstration gegen den G20- Gipfel in Hamburg. Die Polizei begleitete die Demonstration lediglich mit einigen Kommunikationsbeamt*innen und hielt sich weitestgehend zurück. Die Demo verlief friedlich und ohne Zwischenfälle.

Von den Landungsbrücken aus zog die Demonstration unter dem Motto „Lieber tanz ich als G20!“ über die Reeperbahn und das Schulterblatt in Richtung Gängeviertel. Das erklärte Ziel der Veranstalter*innen war es, sich „weder durch Sicherheitszonen noch durch die kapitalistische Verwertungsmaschinerie“ lahmlegen zu lassen und zu zeigen, dass die Teilnehmer*innen eigene Vorstellungen für die Zukunft haben.

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