Abtreibungsgegner*innen demonstrieren vor Pro Familia Beratungsstelle

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Erneut demonstrierten am 25. August christlich fundamentalistische Abtreibungsgegner*innen durch die Münchner Innenstadt. Vor der Pro Familia Geschäftsstelle in der Türkenstraße hielten die zehn Teilnehmer*innen eine kurze Zwischenkundgebung ab.

Die Route führte wie zuletzt vom St. Pauls Platz über den Hauptbahnhof, Königsplatz und die Türkenstraße zum Geschwister Scholl Platz. Aufgrund der wenigen Teilnehmer*innen wurde diesmal jedoch unter ständiger Polizeibegleitung auf dem Gehweg demonstriert. Angeführt wurde die Gebetsprozession wieder von Wolfgang Hering, Euro Pro Life und Gründer des Vereins Helfer für Gottes kostbare Kinder Deutschland e.V. Vor der Pro Familia-Geschäftsstelle in der Türkenstaße stellte man sich singend auf und betete „für den Lebensschutz ungeborener Kinder“. „Abtreibungsgegner*innen demonstrieren vor Pro Familia Beratungsstelle“ weiterlesen

Lebensschützer*innen ziehen durch München

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Am Dienstag den 25. April zog eine Gruppe christlich fundamentalistischer Lebensschützer*innen mit einem sogenannten „Vigil“ durch die Münchner Innenstadt. Außer ein wenig Verkehrschaos und verwirrt dreinblickender Passant*innen geschah nicht viel.

Um zehn Uhr sollte die von den Lebensschützer*innen als Vigil bezeichnete Gebetsprozession am St. Pauls Platz unweit der Theresienwiese beginnen. Organisiert wurde der Gebetszug von dem Verein Helfer für Gottes kostbare Kinder Deutschland e.V. Gerade einmal 15 Teilnehmer*innen konnte Wolfgang Hering  (Euro Pro Life), Organisator und Gründer des Vereins, an diesem Morgen versammeln.

Betend und singend zog die kleine Prozession durch die Innenstadt in Richtung Maxvorstadt, stets begleitet von vier Polizeiautos, die die Straßen absperrten und so für freies Geleit sorgten. Dabei wurden die entsprechenden Gebetspassagen von Wolfgang Hering über ein Funkgerät an die Teilnehmer*innen übertragen. „Lebensschützer*innen ziehen durch München“ weiterlesen

Pro Choice is ois!

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Über 150 Demonstrant*innen beteiligten sich an der diesjährigen Demonstration gegen den 1000 Kreuze Marsch. Jedes Jahr versammeln sich in Salzburg christliche Fundamentalist*innen, um mit einer Prozession aus weißen Holzkreuzen durch den Ort zu ziehen und gegen die Abtreibung „ungeborenen Lebens“ zu demonstrieren. Den eigentlichen Marsch hatten die christlichen Fundamentalist*innen in diesem Jahr jedoch vorverlegt, um dem Gegenprotest aus dem Weg zu gehen.

Sie bezeichnen sich selbst als Lebensschützer*innen die das „ungeborene Leben“ um jeden Preis beschützen wollen. Ihre Demonstrationen leben von dem Mythos, dass in Deutschland und Österreich täglich 1000 Kinder abgetrieben und damit „getötet“ werden. Ärzt*innen, die Frauen bei einem Schwangerschaftsabbruch unterstützten, werden von ihnen als Mörder*innen stilisiert, die täglich „Kindstötungen“ durchführen würden. Die Abtreibung verstehen sie als direkten Angriff auf das Christentum und Gott selbst. Sie sprechen von einem „Post-Abortion-Syndrom“, das angeblich nach einer Abtreibung auftritt, für das es jedoch keine wissenschaftlichen Nachweise gibt. Die Anhänger*innen haben meist ein sexistisches, antifeministisches bis homophobes Weltbild und lehnen jede Form der Abtreibung und Verhütung ab. „Pro Choice is ois!“ weiterlesen