Es gibt kein ruhiges Unterholz

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Am 14. September startete die Polizei mit der Räumung des Hambacher Forst, der seit sechs Jahren von Braunkohlegener*innen und Umweltaktivist*innen besetzt ist. Der Energiekonzern RWE will im Herbst mit der Rodung des Waldes beginnen, um den Tagebau Hambach zu erweitern und um weiter Braunkohle abzubauen. Der Polizeieinsatz gilt als einer der größten Einsätze in der jüngeren Geschichte von NRW.

Begründet wurde der massive Polizeieinsatz mit dem Argument, es gäbe keinen ausreichenden Brandschutz und Baugenehmigungen für die zahlreichen Baumhäuser und Plattformen. Die Polizei riegelte nach und nach die einzelnen Baumhäuser und Plattformen in den Bäumen ab. Anschließend versuchten Spezialeinheiten der Polizei die Aktivist*innen mit Hebebühnen aus den Baumwipfeln und -häusern zu holen. Immer wieder stieß die Polizei dabei auf erheblichen Widerstand, da sich die Aktivist*innen an Bäume oder Betonblöcke gekettet hatten. Außerdem verschanzten sich weitere Aktivist*innen in einem Tunnelsystem unter einem der Baumhäuser. „Es gibt kein ruhiges Unterholz“ weiterlesen