Journalist bei „Freiheit für Palästina“ Kundgebung attackiert

Artikel und Bildergalerie

Die Palästinensische Gemeinde München e.V. organisierte am 29. Juli eine „Kundgebung für die Al-Aqsa-Moschee und das palästinensische Volk“ in der Münchner Fußgängerzone. Ein Aktivist versuchte einem Journalisten seine Kamera zu entreißen, während andere ihn von hinten attackierten.

Die Kundgebung mit knapp unter 100 Teilnehmer*innen wirkte streng hierarchisch organisiert. Ordner positionierten die Kundgebungsteilnehmer*innen mit Fahnen im Halbkreis und drückten Kindern Luftballons mit der Aufschrift „Freiheit für Palästina“ in die Hand. Parolen wie „Sind die Menschen taub und stumm, Israel bringt Kinder um“ und „Freiheit Palästina“ wurden über einen Lautsprecher vorgegeben und von der Menge nachgerufen.

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Antisemitismus bei Pegida Bayern

Recherche und Analyse

Zur Bebilderung eines „Artikels“ verwendet Pegida Bayern eine Fotomontage des Plakats zum Film „Der Untergang“ mit dem Titel „Die letzten Tage der Bundesregierung – Der Untergang“. Anstelle von Adolf Hitler prangt Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Mitte des Plakats.

Auf der Schirmmütze wurde der Reichsadler und das Hakenkreuz durch das „Auge der Vorsehung“ und einen Davidstern ersetzt. Das Auge der Vorsehung wird von Verschwörungstheoretikern als Symbol der Freimaurer oder Illuminaten gesehen. Sie vermuten dahinter eine globale Verschwörung.

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