Ostritz: Neonazis feiern bei Schild und Schwert Festival

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Rund 1200 extrem Rechte Besucher*innen lockte das Schild und Schwert Festival an diesem Wochenende in die sächsischen Kleinstadt Ostritz. Direkt an der polnischen Grenze wurde den Neonazis mit mehreren Konzerten, politischen Reden und einem Kampfsportevent einiges geboten. Die Polizei war mit 1900 Beamt*innen im Einsatz und zählte insgesamt 70 Straftaten.

Der Beginn des Schild und Schwert Festivals (kurz: „SS-Festival“) fiel mit dem Freitag auf den gleichen Tag wie der Geburtstag Adolf Hilters. Der Organisator und Landesvorsitzende der Thüringischen NPD Thorsten Heise machte kein Geheimnis daraus, was die Besucher*innen an diesem Wochenende in Ostritz zu erwarten hätten.

Heise selbst ist mehrfach vorbestraft, unter anderem wegen schwerer Körperverletzung, Landfriedensbruch, Nötigung und Volksverhetzung und ist Betreiber des „WB Versand“. Er gilt als einer der führenden Köpfe der deutschen Neonaziszene und gab sich an diesem Wochenende selbstsicher. Bis zu 10.000 Menschen würden auf das Gelände des Hotel “Neißeblick“ passen, am Ende kamen 1200.

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NPD Kundgebung in München

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Die extrem rechte Partei NPD hielt am 9. April anlässlich des im Moment laufenden Verbotsverfahrens eine Kundgebung am Sendlinger Tor ab. Gekommen waren gerade einmal 11 Teilnehmer*innen, denen rund 60 Gegendemonstrant*innen gegenüber standen.

Mehr als lächerlich und peinlich wirkte die Gruppe NPD Mitglieder, die sich um 13 Uhr am Sendlinger Tor zur Kundgebung aufstellten. Man hatte wohl krampfhaft versucht, möglichst viele Teilnehmer*innen zur Kundgebung zu locken, gekommen war jedoch nur ein Grüppchen, dessen Altersdurchschnitt wohl weit über 40 Jahre lag. Manfred Schiessl (NPD, BIA) schwenket stolz seine „Refugees not welcome“-Fahne, die er bereits mehrfach bei Pegida München präsentiert hatte. „NPD Kundgebung in München“ weiterlesen

NPD Demo in Freising

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Am Samstag, 25. Juli, hielt die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) eine Demo in der Nähe des Kriegerdenkmals in Freising ab.

Die Kundgebung war von 11:30 bis 15:00 angemeldet worden, einige „Kamerad*innen“ verspäteten sich jedoch wodurch erst um 12:30 vom Treffpunkt am Bahnhof in Richtung Kundgebungsort „losmarschiert“ wurde. Etwa 100 Gegendemonstrant*innen hatte sich bereits um das mit Planen verhüllte Kriegerdenkmal eingefunden und empfingen die Nazis mit Sprechchören und Pfiffen. Zum Gegenprotest aufgerufen hatte u.a. das Freisinger Bündnis Freising ist bunt. „NPD Demo in Freising“ weiterlesen