Neonaziaufmarsch in Halle blockiert

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Die extrem rechte Kleinstpartei Die Rechte mobilisierte am 1. Mai zu einer Demonstration nach Halle an der Saale. Zahlreiche Initiativen, Organisationen und Parteien riefen zum Gegenprotest auf. Insgesamt beteiligten sich 4000 Menschen an den Aktionen gegen den Neonaziaufmarsch und blockierten die Neonazis bereits im Bahnhof.

Mehrere Demonstrationen zogen am Morgen in Halle von verschiedenen Punkten in Richtung Hauptbahnhof, wo die Neonazis anreisten. Wir begleiteten die Demonstration, die um 10 Uhr vom Rannischer Platz aus startete. Rund 1000 Teilnehmer*innen zogen lautstark die Willy Brandt Straße entlang. Aktivist*innen zündeten Rauchtöpfe und Pyrotechnik. Am Ende der Willy Brandt Straße gelang es den Demonstrant*innen friedlich eine kleinere Polizeisperre zu umfließen und so auf die Aufmarschroute der Neonazis, die Merseburgerstraße, zu gelangen. „Neonaziaufmarsch in Halle blockiert“ weiterlesen

Tag der deutschen Zukunft in Dortmund

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Zum 8. Mal trafen sich am 04. Juni Neonazis aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland zum Tag der deutschen Zukunft in Dortmund. In diesem Jahr nahmen etwa 900 Neonazis aus nahezu allen rechtsextremen Parteien an der Demonstration teil. Die Polizei hatte ein Aufgebot von rund 3700 Polizist*innen inklusive Wasserwerfern, Hunde- und Reiterstaffel aufgefahren.

Bereits am Vormittag trafen sich Antifaschist*innen an der U-Bahnstation Hafen, um gemeinsam in Richtung der Aufmarschstrecke der Neonazis zu laufen. Die Route war erst wenige Stunden vor der eigentlichen Demonstration bekannt gegeben worden, um Blockaden zu verhindern. Schon am Hafen versuchte die Polizei die Demonstrant*innen aufzuhalten und drängte aggressiv unter Einsatz von Schlagstöcken in den antifaschistischen Protest. Als ein Vorankommen unmöglich schien, machte man kehrt und versuchte über eine andere Route in Richtung Dorstfeld zu gelangen. An der Ecke Sunderweg/Treibstraße hatte die Polizei jedoch zahlreiche Beamt*innen zusammen gezogen und den Weg mit Fahrzeugen versperrt. Schnell wurde die Demonstration Blockado zum ersten Mal an diesem Tag eingekesselt. „Tag der deutschen Zukunft in Dortmund“ weiterlesen

Leipzig – Ausschreitungen rund um Neonazidemo

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Für den 12. Dezember hatten die drei extrem rechten Organisationen Die Rechte, Offensive für Deutschland und THÜGIDA einen sogenannten Sternmarsch im Leipziger Stadtteil Connewitz angekündigt. Nach einer längeren Diskussion mit der Stadt Leipzig wurden die drei Demonstrationen letzten Endes auf eine Demonstration mit einer Länge von ca. 600 Metern beschränkt. Im Laufe des Tages kam es zu Ausschreitungen und Straßenschlachten zwischen Autonomen und der Polizei in Connwitz und der Leipziger Südstadt

Vorabenddemo verlief friedlich

Bereits am Vorabend versammelten sich mehr als 1000 Antifaschist*innen am Alexis-Schumann-Platz zu einer Vorabenddemo. Nach einer kurzen Auftaktkundgebung setzte sich die Demonstration in Bewegung und zog durch den linken Leipziger Szenebezirk Connewitz. Die Stimmung war abgesehen von ein paar vereinzelten Böllerwürfen friedlich und kämpferisch. „Leipzig – Ausschreitungen rund um Neonazidemo“ weiterlesen

Rechte Hetze gegen Geflüchtete

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Die rechtsextreme Kleinstpartei Die Rechte um den Münchner Kreisvorsitzenden Philipp Hasselbach kann es nicht lassen. Wo immer eine Möglichkeit besteht, die demokratische Gesellschaft zu provozieren und herauszufordern, ist Die Rechte vor Ort. So auch an diesem Samstag, den 19. September.

Wochenlang kamen tausende Flüchtlinge am Münchner Hauptbahnhof an und wurden von den Münchner*innen freundlich empfangen, was Die Rechte dazu veranlasste eine Kundgebung gegen Geflüchtete direkt vor dem Hauptbahnhof anzumelden. Ein Schlag ins Gesicht für die Menschen, die seit Wochen ihre Freizeit investieren, um geflüchtete Menschen willkommen zu heißen und wo immer es geht zu helfen. „Rechte Hetze gegen Geflüchtete“ weiterlesen

Festnahmen bei die Rechte Kundgebung

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Auch an diesem Samstag den 5. September blieb den Münchner*innen die extrem rechte Kleinstpartei Die Rechte nicht erspart.

Nach der Demopleite in Rosenheim (dort wurde nach 100 Metern der Demozug durch unzählige Gegendemonstrant*innen blockiert), kehrte Phillip Hasselbach (Kreisvorsitzender Die Rechte München) zu seiner Taktik zurück, zahlreiche Kundgebungen in ganz München an einem Tag abzuhalten. Unter dem bereits seit zwei Kundgebungstouren verwendeten Motto: „DIE RECHTE – Alternative für München“ waren insgesamt sieben Kundgebungen im Münchner Stadtgebiet angemeldet worden. „Festnahmen bei die Rechte Kundgebung“ weiterlesen

Rosenheim – keine Stadt für Neonazis

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Am Samstag, den 29. August demonstrierte die extrem Rechte Partei Die Rechte in Rosenheim.

Zuvor hatte Peter Meidl (Stellv. Kreisvorsitzender Die Rechte Rosenheim) wochenlang auf zahlreichen rechten Kundgebungen und Demos Werbung für „seine“ Demo in Rosenheim gemacht. Rund 100 Personen folgten seinem Aufruf und trafen wie immer unpünktlich am Bahnhof in Rosenheim ein. Die Polizei hatte hier einen Kessel aus Hamburger Gittern aufgebaut, in dem sich die Rechten versammelten.

Als Victoria Grasser (Lebensgefährtin von Philipp Hasselbach) die Kundgebung eröffnete, zog eine große Gruppe Antifaschist*innen die Aufmarschstrecke der Nazis mit lauten „Siamo Tutti Antifascisti! – Wir sind alle Antifaschisten!“ rufen entlang und ließen sich zu einer großen Sitzblockade nieder. Die Polizei schien sichtlich überrascht und stellte sich vor der Blockade auf. Währenddessen hielt Philipp Hasselbach (Kreisvorsitzender Die Rechte München) nahezu die gleiche Rede, die er schon bei den zahlreichen Die Rechte Kundgebung in München gehalten hatte. „Rosenheim – keine Stadt für Neonazis“ weiterlesen

Neonazi-Demo in Rosenheim am 29.08.15

Video

Am Samstag, 29. August 2015, demonstrierte die rechtsextreme Partei Die Rechte in Rosenheim. Unter den Teilnehmer*innen befanden sich zahlreiche bekannte Neonazis aus ganz Bayern. Im Video zu sehen sind Peter Meidl, stellv. Kreisvorsitzenden Die Rechte in Rosenheim und Dan Eising von Die Rechte Nürnberg. ► Zum Artikel

Die Rechte – Keine Alternative für München

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Am Samstag den 22. August hielt die rechtsextreme Partei Die Rechte erneut fünf Kundgebungen in verschiedenen Münchener Stadtteilen ab. Das Motto war, wie schon vor zwei Wochen, „DIE RECHTE – Alternative für München“ und verfolgte damit das Ziel, die Partei im Stadtgebiet bekannter zu machen.

Der erste Kundgebungsort befand sich vor dem Einkaufszentrum PEP in Neuperlach, wo sich die Neonazis rund um ihren roten Toyota mit einem Transparent und Fahnen aufstellten. Phillip Hasselbach, der Kreisvorsitzende der Partei in München, hielt eine Rede, in der er unter anderem behauptete: „Dieser Staat hat Geld für Asylbetrüger aus aller Welt… aber wer kümmert sich um unsere einheimischen deutschen Landsleute in Not?“ Dass das Recht auf Asyl für Flüchtlinge im Grundgesetz verankert ist und grundsätzlich in keiner Verbindung zu den Sozialgesetzen steht, ignoriert Hasselbach. Denn kein deutscher Staatsbürger wird durch die Aufnahme von Flüchtlingen sozial benachteiligt. „Die Rechte – Keine Alternative für München“ weiterlesen

Die Rechte Kundgebungen in München

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Am Samstag, den 8. August, hielt die extrem Rechte Klein-Partei Die Rechte insgesamt vier Kundgebungen in München ab. Unter dem Motto „DIE RECHTE – Alternative für München“ versammelten sich insgesamt 8 Aktivist*innen.

An den jeweiligen Standorten hielt Philipp Hasselbach (Kreisvorsitzender Die Rechte München) eine Rede, in der er gegen Flüchtlinge hetzte und eine Rückkehr zum traditionellen Familienbild forderte. „Die Rechte Kundgebungen in München“ weiterlesen

Die Rechte Anti-Asyl Kundgebungen

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Am Freitag den 27.03.15 hielt die rechtsextreme Partei Die Rechte 15 Kundgebungen im Münchener Norden ab.

Die Kundgebungen richteten sich gegen das geplante Ankunftszentrum für Asylsuchende in der Lotte-Branz-Straße. Ein neues Ankunftszentrum wird benötigt da die bisherige Anlaufstelle in einem schlechten Zustand und kapazitär überlastet ist. Zu den Kundgebungsteilnehmern zählten 5 Personen, darunter Philipp Hasselbach (Kreisvorsitzender Die Rechte), Goesta K. (Die Rechte), Victoria Grasser, und Peter Meidl (Die Rechte) der seit Wochen bei Bagida in erster Reihe mit marschiert. An jedem der 15 Standorte wurde über einen Lautsprecher eine aufgezeichnete 15-minütige Rede abgespielt. In der Rede wurde Unteranderem eine „konsequente Abschiebung“ und „Wohnraum zuerst für deutsche gefordert“. Unterbrochen wurden die Redebeiträge durch schrecklich euphorische Musik und das Geräusch einer Sirene. Antifaschistische Gegendemonstrant*innen konfrontierten die Teilnehmer*innen der Kundgebung immer wieder mit ihren kruden Thesen. „Die Rechte Anti-Asyl Kundgebungen“ weiterlesen