Neonazidemo eskaliert in Plauen

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Die neonazistische Kleinpartei Der III. Weg rief in diesem Jahr zur Teilnahme an einer Demonstration am 1. Mai in der sächsischen Kleinstadt Plauen auf.

Nach der hälfte der Demonstrationsroute lösten die Neonazis die Demonstration auf und attackierten Polizeibeamt*innen mit Fahnenstangen und Pyrotechnik. Die Polizei ging mit Tränengas, Pfefferspray und Wasserwerfern gegen die randalierenden Neonazis vor. Zur gleichen Zeit demonstrierten mehr als 1500 Antifaschist*innen durch Plauen und versuchten zu den Neonazis durchzustoßen, was jedoch aufgrund der großen Polizeipräsenz nicht gelang. „Neonazidemo eskaliert in Plauen“ weiterlesen

Neonazis gedenken Holocaustleugner

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Wie in den letzten Jahren hielten Münchner Neonazis eine Mahnwache für den Holocaustleugner und Geschichtsrevisionisten Reinhold Elstner am 25. April ab. Rund 30 Aktivist*innen diverser rechtsextremer Parteien formierten sich in diesem Jahr mit Fackeln und Transparent am Wittelsbacher Platz.

In diesem Jahr hatten sich die Neonazis mit dem Wittelsbacher Platz einen neuen Ort für ihre Kundgebung gewählt. Dessen Lage ist besonders brisant zwischen dem Platz der Opfer des Nationalsozialismus und dem Odeonsplatz. Angemeldet wurde die Kundgebung von dem neonazistischen Multiaktivisten Roland Wuttke (NPD Funktionär, Die Rechte, Der III. Weg). Thomas Schatt wollte sich anfangs nicht zu seinen Kamerad*innen ins Innere des abgesperrten Bereichs begeben. Die Polizei machte jedoch kurzen Prozess und schob ihn unsanft hinein, um eine Konfrontation mit Gegendemonstrant*innen zu verhindern. Der verurteilte Rechtsterrorist Karl-Heinz Statzberger (Der III. Weg Stützpunktleiter München) hielt das Birkenholz Kreutz, auf dem ein Wehrmacht-Stahlhelm platziert war. Neben ihm standen in einer Reihe weitere Neonazis mit Fackeln und Fahnen. Im Hintergrund zeigten mehrere Aktivist*innen ein Transparent mit der Aufschrift „Reinhold Elstner – Dein Tod ist uns Fanal“. „Neonazis gedenken Holocaustleugner“ weiterlesen

Der III. Weg marschiert durch Ingolstadt

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Der bayernweite Aktionstag des III. Wegs am 9. April nahm in Ingolstadt sein Ende. Rund 80 Neonazis marschierten fünf Stunden durch die Ingolstädter Innenstadt, stets begleitet von einem lautstarken Gegenprotest.

Mit knapp einer Stunde Verspätung trafen die Neonazis beim Startpunkt des Aufmarsches in einer kleinen Nebenstraße ein. Nach dem Verlesen der Auflagen durch Martin Bissinger (Stützpunktleiter Der III. Weg Schwaben) stellten sich die Neonazis zur Demonstration auf. Konstant begleitet wurde die Demonstration von mindestens sechs Aktivist*innen des III. Wegs, die teilweise mit Presseausweisen ausgestattet waren und Gegendemonstrant*innen und Pressevertreter*innen abfilmten. „Der III. Weg marschiert durch Ingolstadt“ weiterlesen

Der III. Weg Kundgebung in München

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Die aus dem Freien Netz Süd hervorgegangen extrem rechte Partei Der III. Weg veranstaltete am Samstag den 9. April eine Kundgebung am Münchner Hauptbahnhof . Ziel war es für die Demonstration am 1. Mai in Plauen, unter dem Motto „Kapitalismus zerschlagen – für einen deutschen Sozialismus!“ zu mobilisieren. Vor Ort fanden sich lediglich 12 Der III. Weg Aktivist*innen ein, während rund 50 Personen gegen die Kundgebung demonstrierten.

Vor dem Münchner Hauptbahnhof stellten sich die Teilnehmer*innen mit Fahnen und Bannern auf. Wie immer trugen sie ihre standardmäßige Der III. Weg Kluft, die diesmal jedoch durch rote T-Shirts mit der Aufschrift „Arbeiter heraus“ ergänzt wurde. Im Anschluss hielten drei Neonazis, darunter Karl-Heinz Statzberger (Der III. Weg Stützpunktleiter München, verurteilter Rechtsterrorist) und Roy Asmuß (Der III. Weg), ihre vom Blatt abgelesenen Redebeiträge. Unterbrochen wurden die monotonen Reden immer wieder durch vom Band abgespielten krächzenden Rechtsrock. „Der III. Weg Kundgebung in München“ weiterlesen

Der III. Weg – kein Erfolg im Münchner Norden

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Gerade einmal 40 Teilnehmer*innen versammelten sich am 15. August zur Kundgebung der extrem rechten Partei Der III. Weg vor dem MIRA Einkaufszentrum im Stadtteil Milbertshofen-Am Hart in München.

Zuvor war die Versammlung monatelang durch Mobilisierungsvideos und Artikel auf der Webseite von Der III. Weg und auf Facebook beworben worden, und etwa 80 Personen hatten ihre Teilnahme zugesagt. Am Kundgebungsort stellten sich die Teilnehmer*innen in einem durch Hamburger Gitter abgesperrten Bereich mit mehreren Transparenten und Fahnen auf. „Der III. Weg – kein Erfolg im Münchner Norden“ weiterlesen

Neonazi-Mahnwache vor der Münchener Oper

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Am Samstagabend den 25 April hielten mehrere Münchener Neonazis am Max Josephs Platz vor der Oper eine Mahnwache für Reinhold Elstner ab.

Dieser verbrannte sich 1995 als Protest gegen die Wehrmachtsausstellung vor der Münchener Feldherrnhalle. Die Wehrmachtsausstellung dokumentierte erstmals die Kriegsverbrechen der Wehrmacht während des 2. Weltkriegs und machte sie einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. In seinem Abschiedsbrief leugnete der ehemalige Wehrmachtssoldat den Holocaust und bezeichnete Nachkriegsliteratur als unwahr. Unter den 17 Teilnehmern waren Karl-Heinz Statzberger (Verurteilter Rechtsterrorist und Der III. Weg Aktivist), Renate Werlberger (NPD und BIA), Roland Wuttke (NPD-Funktionär), Uwe B., Dominik H. (Der III. Weg) und Sina K. (Der III. Weg). Die circa 100 Gegendemonstrant*innen protestierten lautstark gegen die Mahnwache und übertönten die theatralische Musik der Nazis, welche von einem Autoradio abgespielt wurde mit Sprechchören. Nach circa einer Stunde waren die Fackeln der Nazis herunter gebrannt und das alljährlich verwendete Transparent mit der Aufschrift „Dein Tod ist uns Fanal“ wurde eingerollt. Anschließend machten sie sich im Polizeikessel marschierend auf den Nachhauseweg. Insgesamt kam es zu keinen bedeutsamen Zwischenfällen. „Neonazi-Mahnwache vor der Münchener Oper“ weiterlesen

Neonazi-Kundgebung in Freising

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Am Samstag, den 18. April hielten circa 15 Neonazis eine Kundgebung in der Freisinger Innenstadt ab. Anlass war der 70. Jahrestag der Bombardierung von Freising bei der 1945 224 Menschen starben.

Die Teilnehmer*innen der Kundgebung bestanden zum Großteil aus Mitgliedern der neonazistischen Klein-Partei Der III. Weg, darunter Karl-Heinz Statzberger (Der III. Weg Stützpunktleiter München, verurteilter Rechtsterrorist), Thomas Schatt (Der III. Weg, verurteilter Rechtsterrorist) und Roland Wuttke (NPD Funktionär, Die Rechte, Der III. Weg). Alle drei laufen seit Wochen regelmäßig bei den Demonstrationen von Bagida in München mit. Die Kundgebung bestand zum Großteil aus drei politischen Reden, welche von Roland Wuttke, Karl-Heinz Statzberger und Martin Bissinger (Der III. Weg Stützpunktleiter Schwaben) gehalten wurden. Die zwischen den Reden abgespielte Musik war aufgrund der Gegendemonstrant*innen nicht zu verstehen. „Neonazi-Kundgebung in Freising“ weiterlesen

Der III. Weg Kundgebung in Giesing

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Am 28.02.15 versammelten sich um 15:00 Uhr rund 30 Aktivist*innen der extrem rechten Partei Der III. Weg im Münchner Stadtteil Giesing. Unter dem Motto „Stoppt den Völkermord an uns Deutschen!“ hielten die Neonazis im Anschluss eine Kundgebung ab.

Unter den rechtsextremen Teilnehmern waren unter anderem Karl-Heinz Statzberger (Der III. Weg Stützpunktleiter München, verurteilter Rechtsterrorist), Thomas Schatt (Der III. Weg, verurteilter Rechtsterrorist), Simon H. (spitzelte in der linken Szene). Roland Wuttke (NPD Funktionär, Die Rechte, Der III. Weg), Renate W., Matthias H., Alexander D., Pierre F.-P. Während der Kundgebung waren circa 50 Antifaschist*innen anwesend die lautstark gegen die Kundgebung demonstrierten. Die Veranstaltung war durch 4 lange Reden unter anderem von Roland Wuttke und Karl-Heinz Statzberger und durch schrecklich übersteuerte Musikeinlagen des Liedermachers Axel Schlimper geprägt. Thomas Schatt filmte während der gesamten Kundgebung außerhalb der Absperrgitter von der Polizei unbehelligt die Gegendemonstrant*innen. „Der III. Weg Kundgebung in Giesing“ weiterlesen