Proteste gegen AfD Parteitag in Hannover

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Der erste AfD Bundesparteitag nach der Bundestagswahl fand an diesem Wochenende in Hannover statt. Während die AfD-Delegierten Jörg Meuthen und Alexander Gauland in den Parteivorstand wählten, demonstrierten tausende Menschen gegen den Parteitag im Kongresszentrum (HCC). Sitzblockaden hielten die Polizei auf Trab und hatten den Beginn der Veranstaltung verzögert.

Am Vorabend demonstrierten bereits rund 1000 Menschen durch die Hannoveraner Nordstadt. Die Polizei begleitete die Demonstration mit einem Großaufgebot. Vereinzelt wurde Pyrotechnik gezündet, unter anderem auch auf einem Dach, von dem ein Transparent mit der Aufschrift „Gauland jagen“ herunter gelassen wurde.

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Tritte und Schläge bei AfD Wahlparty in München

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Die Münchner Kreisverbände der AfD luden ihre Anhänger*innen am 4. September zu einer Wahlparty in das Restaurant Portugal in Berg am Laim ein, um den „Wahlerfolg“ in Mecklenburg-Vorpommern zu feiern. Eine Gruppe von Antifaschist*innen demonstrierte spontan gegen die Veranstaltung und wurde dabei von mehren AfD Gästen attackiert.

Kurz vor 18 Uhr zog eine Gruppe von Antifaschist*innen die Friedenstraße mit Sprechchören und Bannern entlang, um vor dem Restaurant Portugal gegen die AfD Wahlparty zu demonstrieren. Empfangen wurden sie von dem Bündnis Deutscher Patrioten (BDP) Aktivisten Chris Ares (Mit bürgerlichem Namen Christoph Zloch), der der Spontandemonstration mit nach oben gerissenen Armen entgegen lief und die Demonstrant*innen zum Straßenkampf forderte. Die Demonstrant*innen ließen ihn jedoch rechts liegen und zogen bis direkt vor das Restaurant, wo sich zahlreiche AfDler*innen vor der Tür versammelt hatten. „Tritte und Schläge bei AfD Wahlparty in München“ weiterlesen

AfD floppt in Wartenberg

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Der AfD Kreisverband Erding-Ebersberg rief seine Mitglieder am 13. Juli zu einer Kundgebung gegen „den Gender-Wahn“. Gleichzeitig fand im Ort ein Vortrag des Bayerischer Staatsministers Dr. Ludwig Spaenle (CSU) über die bayerische Bildungspolitik statt, was wohl der Anlass für die Kundgebung war.

Vor Ort bot sich ein fast schon lächerliches Bild. Gerade ein mal eine Handvoll AfDler*innen hatte sich bei strömendem Regen auf dem Gehsteig versammelt. Wenig später zog man ein Stück weiter in Richtung Marktplatz und stellte sich dort in einer Reihe auf. Als „prominente“ Unterstützung hatte man sich zusätzlich Katrin Ebner-Steiner (Vors. AfD KV Deggendorf) eingeladen, die im bayerischen AfD Landesvorstand sitzt. „AfD floppt in Wartenberg“ weiterlesen

AfD Landesvorsitzender auf Konfrontation

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Zu dem Vortrag „AFD aufhalten!“ des Fachjournalisten Robert Andreasch am 29. Juni kündigte sich der bayerische AfD Landesvorsitzende Petr Bystron an. Vor Ort erschien er mit dem einschlägig bekannten Neonazi Lukas Bals und dem Aktivisten des Bündnis Deutscher Patrioten (BDP) Rick W.

Mit den Worten „Könnte amüsant werden. Wer kommt mit?“rief Petr Bystron seine Anhänger*innen über seine Facebook Seite dazu auf, am Abend den Vortrag von Robert Andreasch im eine Welt Haus zu besuchen.

Bystron tauchte kurz bevor Beginn des Vortrags vor dem Tor zum Innenhof des eine Welt Hauses auf. Begleitet wurde er von Rick W. (BDP, Pegida München Ordner), Lukas Bals (Identitäre Bewegung, Die Rechte) und einer dritten Person. Mehrere Antifaschist*innen versperrten den Zutritt zum Gelände, es kam zu einer kleinen Rangelei, die sich jedoch schnell wieder beruhigte. Bystron und seine Begleiter wurden danach mehrmals von den Veranstalter*innen darauf hingewiesen, dass sie bei dem Vortrag nicht erwünscht seien. „AfD Landesvorsitzender auf Konfrontation“ weiterlesen

Proteste gegen den AfD Parteitag

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Stuttgart, Samstag 30. April

Rund 1400 Menschen demonstrierten am Stuttgarter Messegelände gegen den AfD Parteitag. Die Polizei nahm mehrere hundert Demonstrant*innen in Gewahrsam. An der abschließenden Demonstration durch die Stuttgarter Innenstadt beteiligten sich zusätzlich 4000 Menschen.

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AfD Veranstaltung im Hofbräukeller

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Die AfD hielt am Freitag den 13. Mai eine Veranstaltung im Münchner Hofbräukeller ab. Neben der AfD Spitzenkandidatin Frauke Petry nahmen an der Veranstaltung mehrere Akteur*innen der extremen Rechten teil.

Der Tag begann vor der AfD Veranstaltung mit einer Kundgebung, der Vereinigung Bayern ist frei am Wiener Platz. Diese bestand hauptsächlich aus den (ehemaligen) Pegida Aktivist*innen Stefan Werner (Pro Deutschland, früher NPD, Pegida München), Hartmut Pilch (Pegida München Redner) und Susanne Andrea H. (Pegida München Rednerin, Pegida Bregenz Organisatorin). Insgesamt kamen lediglich 5 Teilnehmer*innen zur Kundgebung, die von den zahlreichen Gegendemonstrant*innen übertönt wurde. „AfD Veranstaltung im Hofbräukeller“ weiterlesen

AfD Kundgebung in Geretsried

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Die AfD rief unter dem Motto „Das Oberland steht auf – Zurück zu Recht und Ordnung“ zu einer Kundgebung ins oberbayerische Geretsried auf. Etwa 350 Teilnehmer*innen kamen zur Veranstaltung am Samstag den 12. März. Darunter auch zahlreiche Personen aus dem rechtsextremen Spektrum. Gleichzeitig demonstrierten mehr als 1000 Menschen in einem breiten Bündnis gegen die AfD.

An den jeweiligen Eingängen zur Kundgebung führte die Polizei Taschenkontrollen durch und wurde mehrfach fündig. So hatten mehrere Teilnehmer*innen Pfefferspray und Messer dabei. Ein Teilnehmer mit einem T-Shirt mit der Aufschrift „A.C.A.B.“ (All cops are bastards/ Alle Polizisten sind Bastarde) musste sich ebenfalls einer Personalienfeststellung unterziehen. Insgesamt fand die Polizei acht Taschenmesser und sieben Pfeffersprays, die Teilnehmer*innen zur AfD Kundgebung mitnehmen wollten.

Am Bahnhof in Wolfratshausen kam es bereits im Vorfeld bei der Anreise zu einer Konfrontation zwischen einem älteren AfD Anhänger und Gegendemonstrant*innen. Die Polizei nahm die Personalien der Kontrahenten auf.

Versammelt hatte sich die AfD auf dem sogenannten Neuen Platz, der von drei Seiten von Häuserfronten umschlossen ist. Der AfD blieb also nur eine Richtung, in der sie eventuelle Interessenten hätte ansprechen können. Doch genau hier hatten sich die Gegendemonstrant*innen versammelt. Ein breites Bündnis bestehend aus allen Parteien des Geretsrieder Stadtrates stellten sich der AfD unter dem Motto „AfD nein danke“ entgegen. Mitgebracht hatten sie ein riesiges Plakat mit der Aufschrift „Wer Hilfe braucht, ist bei uns willkommen“, das sie der AfD entgegen hielt. „AfD Kundgebung in Geretsried“ weiterlesen

AfD demonstriert durch Freilassing

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Die rechtspopulistische Partei Alternative für Deutschland (AfD) rief am Samstag den 17. Oktober zu einer Demonstration in Freilassing „gegen die Verantwortungslose Politik unserer Regierung“ auf.

Freilassing stand zusammen mit Passau seit Wochen im Mittelpunkt der „Flüchtlingskrise“. Tausende Geflüchtete hatten hier versucht über die Saalachbrücke nach Deutschland einzureisen, waren jedoch von der Polizei aufgehalten worden. Diese brachte die geflüchteten Menschen mit Busen zum Bahnhof, wo sie auf Sonderzüge aufgeteilt wurden. In Freilassing versorgen ähnlich wie in München freiwillige Helfer*innen die ankommenden Menschen mit dem Nötigsten. Der Gegenprotest formierte sich bereits eine Stunde früher unweit der AfD Demo, die zu Beginn eine Kundgebung abhielt.

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AfD Kundgebung gegen „Open Border Kongress“

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Vom 16. bis zum 18. Oktober fand in den Münchner Kammerspielen der Open Border Kongress statt. Ein Anlass für die AfD zu einer Gegenkundgebung am 16. Oktober aufzurufen.

Die Teilnehmer*innen stellten sich während des Kongress die wichtigsten Fragen zu einer humaneren Flüchtlingspolitik: „Welche Alternativen gibt es zu der mörderischen Grenzpolitik Europas? Wie können Geflüchtete und Nicht-Geflüchtete gemeinsam tätig werden? Welche inneren und äußeren Grenzen müssen wir verändern oder einreißen, um eine Gesellschaft der Offenheit und Vielfalt entstehen zu lassen?“

Als Persiflage auf die politische Kriminalisierung von Fluchthelfer*innen hatte das Theater zusätzlich die 2. Internationale Schlepper- und Schleusertagung (ISS) inszeniert. Die Tagung trat nach außen auf wie eine Wirtschaftsmesse, bei der sich die wichtigsten Unternehmen und Organisationen rund um das Thema Schleppen und Schleusen präsentieren. Auch hier soll ein gesellschaftlicher Diskurs darüber angestoßen werden, wie geflüchteten überhaupt die Möglichkeit gegeben werden kann nach Deutschland zu kommen.
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