Freiheit für Paul!

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Samstag 8. August

Paul, ein Antifaschist aus München sitzt nun seit fast 3 Wochen in der JVA München-Stadelheim in Untersuchungshaft. Er war  bei den Gegenprotesten zu Pegida München wegen des Besitzes einer sogenannten „Knüppel-Fahne“ festgenommen worden. Ein Haftprüfungstermin in der letzten Woche war erfolglos, so dass Paul bis zum Prozessbeginn, voraussichtlich im September, in Haft bleiben muss. Dies nahmen ca. 200 Antifaschist*innen zum Anlass und organisierten eine Solidaritätsdemo für Paul unter dem Motto: „Solidarität mit allen politischen Gefangenen und gegen Repression“. Der Startpunkt der Demo war am Hauptbahnhof und verlief über die Sonnenstraße bis zum Marienplatz, mit Sprechchören wie „Wir sind nicht alle, es fehlen die Gefangenen“. „Freiheit für Paul!“ weiterlesen

Demo gegen den Auftritt von Xavier Naidoo

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Mehr als 100 Aktivist*innen trafen sich am Samstag, den 25. Juli, vor dem Regensburger Hauptbahnhof, um gegen den Auftritt von Xavier Naidoo bei den Schlossfestspielen zu demonstrieren. Zu der „Begrüßungsdemo für Xavier Naidoo“ hatte das Bündnis gegen Reichsbürgertum aufgerufen.

Xavier Naidoo steht der Reichsbürgerbewegung nahe, die in zahlreichen Verschwörungstheorien das Weiterbestehen des Deutschen Reichs propagiert und die Souveränität Deutschlands infrage stellt. Er selbst glaubt nicht an die offizielle Darstellung zu den Terroranschlägen vom 11. September 2001 und bezeichnet sich als „Systemkritiker“. Zusätzlich hatte Naidoo bei einer Reichsbürgerdemo vor dem Reichstag in Berlin anlässlich des Tags der deutschen Einheit teilgenommen und erntete dafür Kritik. „Demo gegen den Auftritt von Xavier Naidoo“ weiterlesen

Soli-Demo für verhafteten Antifaschisten

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Um die 100 Antifaschist*innen versammelten sich am 24. Juli vor der Justizvollzugsanstalt München Stadelheim zu einer Soli-Demo für den festgenommen Antifaschisten Paul.

Paul war am Montag nach den Gegenprotesten zu Pegida München, an denen sich 1300 Menschen beteiligten, festgenommen worden und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Ihm wird vorgeworfen eine Fahne bei sich getragen zu haben, die als „Knüppelfahne“ genutzt werden kann und daher gegen das Versammlungsrecht verstößt. Nach einer Kundgebung vor der JVA zogen die Aktivist*innen durch Giesing und machten die Öffentlichkeit mit Transparenten und Sprechchören auf den Vorfall aufmerksam. „Soli-Demo für verhafteten Antifaschisten“ weiterlesen

Demo: 8. Mai 1945 Tag der Befreiung

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Am 08. Mai versammelten sich circa 250 Antifaschist*innen vor dem Justizpalast in München zu einer Demonstration unter dem Motto: „Спасибо, THANK YOU, MERCI! Wir sagen: NIE WIEDER DEUTSCHLAND!“.
Nach einer Auftaktkundgebung zog die Demonstration mit lauten Sprechchören und Musik über die Arnulfstraße und Hackerbrücke vor das DGB Haus in der Schwanthalerstraße. Zur Demonstration hatten unteranderem VVN-BdA, der DGBde|con|struct reality und Linksjugend [‚solid] aufgerufen.

„Demo: 8. Mai 1945 Tag der Befreiung“ weiterlesen

Demo: Montags könnt ich kotzen!

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Am Montag den 16.02.15 versammelten sich circa 300 Antifaschist*innen zu einer Demonstration mit dem Moto „Montags könnt ich kotzen! Gegen Pegida, Rassismus und kapitalistische Verwertungslogik!“.

Nach einer Kundgebung am Hauptbahnhof (Bayerstr. Ecke Schillerstraße) zog die Demonstration über die Sonnenstraße und das Sendlinger Tor zum Goetheplatz. Dort wurde eine Kundgebung abgehalten. Zur selben Zeit kamen mehrere Rechtsextremist*innen aus München und dem Münchener Umland, darunter Karl-Heinz Statzberger (Der III. Weg Stützpunktleiter München, verurteilter Rechtsterrorist) an der U-Bahn Station Goetheplatz an. Ihr Versuch die Kundgebung zu stören wurde durch die Polizei unterbunden, die sie auf die andere Straßenseite geleitete. Hier wurden sie von antifaschistischen Rufen „Nazis raus!“ und „Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda!“ empfangen. Die Polizei ging hier massiv gegen Antifaschist*innen unteranderem mit dem Schlagstock vor. Es kam zu einer vorübergehenden Festnahme. Darauf hin wurden die Nazis von der Polizei zurück in die U-Bahn und nach Hause eskortiert. „Demo: Montags könnt ich kotzen!“ weiterlesen