Demonstration gegen EU Gipfel in Salzburg

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In Salzburg demonstrierten mehr als 1000 Menschen gegen den EU Gipfel. Staats- und Regierungschefs debattierten auf dem Gipfel Themen wie die Europäische Migrationspolitik und den Brexit.

Orangener Rauch gab das Startsignal für die Demonstration am Salzburger Hauptbahnhof, die von einem Block vermummter Demonstrant*innen angeführt wurde. Neben der schwarzen Kleidung trugen die Aktivist*innen orangene Kleidungsstücke, Schwimmwesten und Banner, die symbolisch für die humanitäre Katastrophe im Mittelmeer stehen sollten. Sie solidarisieren sich mit Geflüchteten und der #Seebrücke Bewegung und positionieren sich klar gegen die europäische Migrationspolitik, die für das Sterben von Geflüchteten im Mittelmeer mitverantwortlich sei. Im Aufruftext zur Demonstration fordert die „Plattform Radikale Linke“ zusätzlich: „das gute Leben für alle Menschen, eine bessere Zukunft für alle“. „Demonstration gegen EU Gipfel in Salzburg“ weiterlesen

Identitäre Bewegung demonstriert am Kahlenberg

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Rund 150 Aktivist*innen der extrem rechten Identitären Bewegung demonstrierten am Samstag den 9. September auf dem Wiener Kahlenberg. Erinnern wollten die Identitären mit ihrer Kundgebung und dem anschließenden martialischen Fackelmarsch an die Schlacht am Kahlenberg im Jahr 1683, die das Ende der Zweiten Wiener Türkenbelagerung bedeutete. Die ursprüngliche Demonstrations-Route der Identitären war von Antifaschist*innen blockiert worden, so dass diese auf den nahegelegenen Leopoldsberg ausweichen mussten. „Identitäre Bewegung demonstriert am Kahlenberg“ weiterlesen

Pro Choice is ois!

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Über 150 Demonstrant*innen beteiligten sich an der diesjährigen Demonstration gegen den 1000 Kreuze Marsch. Jedes Jahr versammeln sich in Salzburg christliche Fundamentalist*innen, um mit einer Prozession aus weißen Holzkreuzen durch den Ort zu ziehen und gegen die Abtreibung „ungeborenen Lebens“ zu demonstrieren. Den eigentlichen Marsch hatten die christlichen Fundamentalist*innen in diesem Jahr jedoch vorverlegt, um dem Gegenprotest aus dem Weg zu gehen.

Sie bezeichnen sich selbst als Lebensschützer*innen die das „ungeborene Leben“ um jeden Preis beschützen wollen. Ihre Demonstrationen leben von dem Mythos, dass in Deutschland und Österreich täglich 1000 Kinder abgetrieben und damit „getötet“ werden. Ärzt*innen, die Frauen bei einem Schwangerschaftsabbruch unterstützten, werden von ihnen als Mörder*innen stilisiert, die täglich „Kindstötungen“ durchführen würden. Die Abtreibung verstehen sie als direkten Angriff auf das Christentum und Gott selbst. Sie sprechen von einem „Post-Abortion-Syndrom“, das angeblich nach einer Abtreibung auftritt, für das es jedoch keine wissenschaftlichen Nachweise gibt. Die Anhänger*innen haben meist ein sexistisches, antifeministisches bis homophobes Weltbild und lehnen jede Form der Abtreibung und Verhütung ab. „Pro Choice is ois!“ weiterlesen

Wiener Akademikerball und Gegenproteste

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Auch in diesem Jahr veranstaltete die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) den sogenannten Akademikerball in der Wiener Hofburg. Rund 1000 Ballgäste wahren in diesem Jahr gekommen, darunter Burschenschaftler, zahlreiche FPÖ Politiker*innen und Pegida Führungspersonen. In der Wiener Innenstadt demonstrierten gleichzeitig mehr als 8000 Wiener*innen gegen das rechte Vernetzungstreffen in der Hofburg.

Wie in den letzten Jahren hatte die Polizei für den Bereich rund um die Hofburg ein Platzverbot ausgesprochen, um Blockaden und Ausschreitungen zu verhindern. Nur mit einer Presseakkreditierung oder einem speziellen Anwohner*innenausweis durfte man sich hier noch aufhalten.

Währen die ersten Ballbesucher*innen an der Hofburg eintrafen, formierte sich gleichzeitig am Schottentor eine Gegendemonstration. Nach einer Kundgebung mit mehreren Redner*innen hatte sich eine beachtliche Anzahl Antifaschist*innen eingefunden und mehrere Blöcke gebildet. Die Polizei sprach später von 5000 Demonstrant*innen, die Veranstalteter*innen von rund 10.000 Teilnehmer*innen.
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