Ostritz: Neonazis feiern bei „Schild und Schwert“ Festival

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Rund 1200 extrem Rechte Besucher*innen lockte das „Schild und Schwert“ Festival an diesem Wochenende in die sächsischen Kleinstadt Ostritz. Direkt an der polnischen Grenze wurde den Neonazis mit mehreren Konzerten, politischen Reden und einem Kampfsportevent einiges geboten. Die Polizei war mit 1900 Beamt*innen im Einsatz und zählte insgesamt 70 Straftaten.

Der Beginn des „Schild und Schwert“ Festivals (kurz: „SS-Festival“) fiel mit dem Freitag auf den gleichen Tag wie der Geburtstag Adolf Hilters. Der Organisator und Landesvorsitzende der Thüringischen NPD Thorsten Heise machte kein Geheimnis daraus, was die Besucher*innen an diesem Wochenende in Ostritz zu erwarten hätten.

Heise selbst ist mehrfach vorbestraft, unter anderem wegen schwerer Körperverletzung, Landfriedensbruch, Nötigung und Volksverhetzung und ist Betreiber des „WB Versand“. Er gilt als einer der führenden Köpfe der deutschen Neonaziszene und gab sich an diesem Wochenende selbstsicher. Bis zu 10.000 Menschen würden auf das Gelände des Hotel “Neißeblick“ passen, am Ende kamen 1200. „Ostritz: Neonazis feiern bei „Schild und Schwert“ Festival“ weiterlesen

Neonazidemo eskaliert in Plauen

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Die neonazistische Kleinpartei Der III. Weg rief in diesem Jahr zur Teilnahme an einer Demonstration am 1. Mai in der sächsischen Kleinstadt Plauen auf.

Nach der hälfte der Demonstrationsroute lösten die Neonazis die Demonstration auf und attackierten Polizeibeamt*innen mit Fahnenstangen und Pyrotechnik. Die Polizei ging mit Tränengas, Pfefferspray und Wasserwerfern gegen die randalierenden Neonazis vor. Zur gleichen Zeit demonstrierten mehr als 1500 Antifaschist*innen durch Plauen und versuchten zu den Neonazis durchzustoßen, was jedoch aufgrund der großen Polizeipräsenz nicht gelang. „Neonazidemo eskaliert in Plauen“ weiterlesen

Leipzig – Ausschreitungen rund um Neonazidemo

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Für den 12. Dezember hatten die drei extrem rechten Organisationen Die Rechte, Offensive für Deutschland und THÜGIDA einen sogenannten Sternmarsch im Leipziger Stadtteil Connewitz angekündigt. Nach einer längeren Diskussion mit der Stadt Leipzig wurden die drei Demonstrationen letzten Endes auf eine Demonstration mit einer Länge von ca. 600 Metern beschränkt. Im Laufe des Tages kam es zu Ausschreitungen und Straßenschlachten zwischen Autonomen und der Polizei in Connwitz und der Leipziger Südstadt

Vorabenddemo verlief friedlich

Bereits am Vorabend versammelten sich mehr als 1000 Antifaschist*innen am Alexis-Schumann-Platz zu einer Vorabenddemo. Nach einer kurzen Auftaktkundgebung setzte sich die Demonstration in Bewegung und zog durch den linken Leipziger Szenebezirk Connewitz. Die Stimmung war abgesehen von ein paar vereinzelten Böllerwürfen friedlich und kämpferisch. „Leipzig – Ausschreitungen rund um Neonazidemo“ weiterlesen