Münchner Mahnwachen Spezial

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Am Samstag, dem 18. Juli fand in München das „Mahnwachen Spezial“ der Münchner Mahnwache für den Frieden am Wittelsbacherplatz statt.

Die Mahnwachen für den Frieden gibt es seit Anfang 2014. Sie haben ihren Ursprung in Berlin. Die Initiative geriet schnell in Verruf, nachdem mehrfach Neurechte, Verschwörungstheorethiker*innen und Antisemit*innen als Redner auftraten. Zum „Mahnwachen Spezial“ war auch die Band Die Bandbreite aufgetreten, die sich selbst als „Politpopband“ bezeichnet. Ihr wird vorgeworfen, in ihren Texten verschwörungstheoretische, sexistische, homophobe, sekundär antisemitische und antiamerikanische Positionen zu vertreten, was die Band stets mit „Das haben wir anders gemeint.“ oder „Das ist Satire“ abwiegelt.

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Kundgebung „Freiheit für Abdullah Öcalan“

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Am 17. Juli trafen sich rund Aktivist*innen in der Münchner Innenstadt zu einer Kundgebung, bei der sie die Freiheit für Abdullah Öcalan und ein Stopp der Totalisolation des ehemaligen PKK (Partiya Karkerên Kurdistan, Arbeiterpartei Kurdistans) – Führers forderten.

Öcalan sitzt seit 1999 aufgrund diverser Anklagepunkte auf der Insel Imralı in Isolationshaft. Er hat eine Schlüsselposition in der friedlichen und demokratischen Lösung der Kurdenfrage in der Türkei und dem gesamten Nahen Osten und wird von den Kurd*innen als politischer Repräsentant gesehen. Im weiteren Verlauf der Kundgebung gab es mehrere Redebeiträge, um die Passanten auf die Problematik aufmerksam zu machen.

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Demo: 1000-Kreuze-Marsch in München

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Am 9. Mai zogen circa 150 christliche Fundamentalist*innen und ultrakonservativen Abtreibungsgegner*innen mit einem Gebetszug unter dem Motto: „1000 Kreuze für das Leben“ durch die Münchener Innenstadt.

Startpunkt war am Sendlinger Tor, wo sich die Teilnehmer*innen nach einer kurzen Rede mit ihren weißen Holzkreuzen „bewaffneten“ um anschließend Kirchenlieder singend durch die Stadt zu ziehen.  Begleitet wurden sie von circa 40 Gegendemonstrant*innen die sich lautstark für das Selbstbestimmungsrecht der Frau und gegen Homophobie einsetzten. Am Isartor kam es beim Versuch einiger Gegendemonstrant*innen näher an die Demonstration der christlichen Fundamentalist*innen heranzukommen zu einem Gerangel mit einer USK Einheit der Polizei. Hierbei wurde ein Gegendemonstrant brutal festgenommen und einige weitere aggressiv zurück gestoßen so das Sie zu Boden fielen.

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Demo: Asylrechtsverschärfungen stoppen!

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Am 16.04.15 versammelten sich circa 300 Menschen am Münchener Odeonsplatz, um gegen eine Verschärfung des Asylrechts zu demonstrieren.

Anlass ist ein neuer Gesetzentwurf der Großen Koalition, welcher diverse Verschärfungen des Asylrechts vorsieht und im Juni 2015 in Kraft treten soll. Die Demonstration zählt zu mehren Aktionen, die im gesamten Bundesgebiet im Rahmen der „Antirassistischen Aktionswoche“ stattfinden. Nach einer Auftaktkundgebung zog die Demo über die Ludwigstraße, den Altstadtring und Marienplatz vor die SPD-Zentrale am Oberanger. Außer einer Festnahme wegen des Verdachts der Beleidigung kam es zu keinen Zwischenfällen. Zur Demonstration hatte die Karawane München aufgerufen.

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Demo: Flagge zeigen für Tibet!

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Am 10.03.15 zogen circa 70 Demonstrant*innen unter dem Motto „Flagge zeigen für Tibet!“ mit tibetischen Fahnen und Bannern durch die Münchener Innenstadt. Die Demonstration begann am Odeonsplatz und zog dann über den Marienplatz, das Sendlinger Tor und Sonnenstraße zum Karlsplatz Stachus. Dort wurde eine Abschlusskundgebung abgehalten. Die Demonstration fand anlässlich des Volksaufstands der Tibeter 1949/50 statt. Diesem wird jährlich am 10. März durch das Zeigen der tibetischen Flagge auf der ganzen Welt gedacht.

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Demo fundamentalistischer Abtreibungsgegner*innen

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Am 28.02.15 marschierten circa 250 fundamentalistische Abtreibungsgegner*innen unter dem Motto: „Jugend für das Leben“ durch die Münchner Innenstadt.

Eine Kundgebung wurde lautstark durch circa 100 Abtreibungsbeführworter*innen am Odeonsplatz durch Sprechchöre verhindert. Eine Blockade des anschließenden Demonstrationszuges auf der Leopoldstraße war durch das große Polizeiaufgebot nicht möglich.

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