Protestaktionen für Afrin in Hannover

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Am Sonntagnachmittag demonstrierten rund 60 Menschen im Hauptbahnhof von Hannover gegen den türkischen Angriffskrieg auf die nordsyrische Stadt Afrin. Im Anschluss zogen rund 350 Demonstrant*innen lautstark zum Steintor und zurück zum Hauptbahnhof.

Die Polizei hatte anfangs versucht, eine Demonstration im Hauptbahnhof zu verhindern und die Proteste auf den Vorplatz zu verlagern. Dennoch gelangten zahlreiche Demonstrant*innen in den Bahnhof. Dort hielten sie eine etwa einstündige Kundgebung ab, um ihre Solidarität mit den Menschen in Afrin zum Ausdruck zu bringen. „Protestaktionen für Afrin in Hannover“ weiterlesen

Tausende bei Newroz Demo in Hannover

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Mehr als 11.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen den türkischen Angriffskrieg in Afrin und feierten gleichzeitig das kurdische Newroz Fest. Die Polizei beschlagnahmte vereinzelt verbotene Fahnen und nahm mindestens drei Personen fest.

Zwei Demonstrationszüge starteten am Samstagmorgen an verschiedenen Punkten, um gegen die türkische Militäroffensive in Nord Syrien zu demonstrieren. In Sprechchören nannten die Demonstrant*innen den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan einen Terroristen und brachten ihre Solidarität mit den kurdischen Volksverteidigungseinheiten in Afrin zum Ausdruck. Gleichzeitig schwenkten sie hunderte Fahnen mit dem Symbol der Kurdische Frauenverteidigungskräfte (YPJ) und der Kurdische Selbstverteidigungskräfte (YPG). „Tausende bei Newroz Demo in Hannover“ weiterlesen

Gedenken an die Anschlagsopfer in Ankara

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An diesem Samstag den 10. Oktober versammelten sich ca. 300 Kurd*innen und Freund*innen am Karlsplatz Stachus in München, um den Opfern des Terroranschlags in der türkischen Hauptstadt Ankara zu gedenken.

Bei einem Bombenanschlag auf einer Friedensdemo waren am Samstagmorgen mindestens 97 Menschen gestorben und mehr als 500 verletzt worden. Die regierungskritische Demokratische Partei der Völker (HDP) hatte zum Protest gegen die Konflikte zwischen der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) und der türkischen Regierung aufgerufen. Über die Herkunft und die Motive der beiden Täter ist bislang nichts bekannt.

Nach dem Anschlag war es nach Angaben eines Kundgebungs-Redners zu chaotischen Szenen gekommen. Menschen, die den Verletzten helfen wollten, wurden von der Polizei mit Tränengas beschossen. Die Kundgebung wurde mit einem Flashmob eröffnet, bei dem sich Mitglieder der kurdischen Jugend München auf den Boden legten, um die Opfer in Ankara zu symbolisieren. Eine Öffentlichkeitswirksame Aktion, denn viele Passant*innen blieben stehen und hörten den Reden zu. Danach wurde den Opfern mit einer Schweigeminute gedacht. Insgesamt war es trotz des traurigen Anlasses eine schöne und imposante Kundgebung. Doch voreilige Schlüsse und Verurteilungen sind jetzt nicht angebracht. Es gilt die offiziellen Ermittlungen abzuwarten und nicht die Konflikte in der Türkei weiter anzufeuern.

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Demo gegen den Terror türkischer Nationalist*innen

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Am Dienstag, den 15. September 2015, versammelten sich etwa 100 Kurd*innen und Unterstützer*innen am Münchner Karlsplatz Stachus, um gegen die Gewalt türkischer Nationalist*innen in Deutschland und der Türkei zu demonstrieren.

In der Türkei werden seit Wochen Mitglieder und Gebäude der kurdischen Partei HDP (Demokratische Partei der Völker) angegriffen. Währenddessen greift die türkische Armee seit Monaten Stellungen der verbotene kurdischen Partei PKK (Arbeiterpartei Kurdistans) an, unter dem Deckmantel, man kämpfe gegen den IS (Islamischer Staat). „Demo gegen den Terror türkischer Nationalist*innen“ weiterlesen

Demo gegen die Militär-Offensive der Türkei

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Am Donnerstag, den 30. Juli versammelten sich mehr als 200 Kurd*innen und Freund*innen am Münchner Karlsplatz Stachus, um gegen die Offensive der Türkei gegen die „Arbeiterpartei Kurdistans“ (PKK) zu demonstrieren.

Nach einer Auftaktkundgebung am Stachus zog die Demo mit zahlreichen Fahnen und Transparenten durch das Bahnhofsviertel. Es wurden Parolen wie: „Es reicht“ und „Kurdistan wird das Grab des Faschismus“ gerufen. Hierbei kam es zu vereinzelten Provokationen durch türkische Nationalisten, die den „Wolfgruß“ zeigten.

Die Polizei war mit einem Großaufgebot Vorort und flankierte die Demo mit USK Kräften während des gesamten Verlaufs. Zusätzlich wurde die Demo mehrfach durch Beweissicherungseinheiten abgefilmt. Nach Abschluss der Demo wurde ein Aktivist durch die Polizei festgenommen. Nach dem sich die Vorwürfe gegen ihn nicht erhärten durfte er wieder gehen. Dieser Vorfall reiht sich in die zahlreichen Repressionsmaßnahmen der Münchner Polizei gegen Aktivist*innen in den letzten Wochen ein.

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Solidaritätsaktionen für die Opfer in Suruc

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Nach dem Selbstmordanschlag auf das linke Kulturzentrum Amara in der südtürkischen Kleinstadt Suruc, bei dem mehr als 30 Menschen starben, gab es am Dienstag den 21. Juli mehrere Solidaritätsaktionen in München.

Gegen 16:00 Uhr besetzten mehrere Aktivist*innen vom Bündnis „Münchner Solidarität für Rojava“1 die SPD Zentrale, um darauf aufmerksam zu machen, dass die Bundesregierung den Islamischen Staat (IS) indirekt unterstützt. Ihre Forderungen waren unter anderem: der sofortige Stopp von Waffenexporten in die Region, die Aufhebung des PKK-Verbotes, die Freilassung aller politischen Gefangenen, die Anerkennung aller Geflüchteten und ein Stopp der Unterstützung des türkischen Staats durch die Bundesregierung. Gegen 18:00 Uhr wurde die SPD-Zentrale von den Aktivist*innen freiwillig geräumt, um sich an der Solidaritätskundgebung am Sendlinger Tor zu beteiligen. „Solidaritätsaktionen für die Opfer in Suruc“ weiterlesen

Kundgebung „Freiheit für Abdullah Öcalan“

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Am 17. Juli trafen sich rund Aktivist*innen in der Münchner Innenstadt zu einer Kundgebung, bei der sie die Freiheit für Abdullah Öcalan und ein Stopp der Totalisolation des ehemaligen PKK (Partiya Karkerên Kurdistan, Arbeiterpartei Kurdistans) – Führers forderten.

Öcalan sitzt seit 1999 aufgrund diverser Anklagepunkte auf der Insel Imralı in Isolationshaft. Er hat eine Schlüsselposition in der friedlichen und demokratischen Lösung der Kurdenfrage in der Türkei und dem gesamten Nahen Osten und wird von den Kurd*innen als politischer Repräsentant gesehen. Im weiteren Verlauf der Kundgebung gab es mehrere Redebeiträge, um die Passanten auf die Problematik aufmerksam zu machen. „Kundgebung „Freiheit für Abdullah Öcalan““ weiterlesen