Demonstration gegen EU Gipfel in Salzburg

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In Salzburg demonstrierten mehr als 1000 Menschen gegen den EU Gipfel. Staats- und Regierungschefs debattierten auf dem Gipfel Themen wie die Europäische Migrationspolitik und den Brexit.

Orangener Rauch gab das Startsignal für die Demonstration am Salzburger Hauptbahnhof, die von einem Block vermummter Demonstrant*innen angeführt wurde. Neben der schwarzen Kleidung trugen die Aktivist*innen orangene Kleidungsstücke, Schwimmwesten und Banner, die symbolisch für die humanitäre Katastrophe im Mittelmeer stehen sollten. Sie solidarisieren sich mit Geflüchteten und der #Seebrücke Bewegung und positionieren sich klar gegen die europäische Migrationspolitik, die für das Sterben von Geflüchteten im Mittelmeer mitverantwortlich sei. Im Aufruftext zur Demonstration fordert die „Plattform Radikale Linke“ zusätzlich: „das gute Leben für alle Menschen, eine bessere Zukunft für alle“.

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Demo gegen Grenzkontrollen endet in Ausschreitungen

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Samstag 7. Mai

Unter dem Motto „Over the fortress“ demonstrierten Hunderte Aktivist*innen gegen die geplante Wiedereinführung von Grenzkontrollen an der österreichisch-italienischen Grenze. Es kam zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen der italienischen Polizei und linken Aktivist*innen rund um den Brenner. Kurzzeitig wurde die Autobahn blockiert und der Zugverkehr komplett lahm gelegt. Die Polizei setzte Tränengas und einen Wasserwerfer ein, um die Demonstrant*innen zurück zu drängen. „Demo gegen Grenzkontrollen endet in Ausschreitungen“ weiterlesen

Schulstreik gegen Rassismus

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Am Mittwoch den 27. April, rief das Bündnis Jugend gegen Rassismus Bundesweit zu einem Azubi-, Uni- und Schulstreik gegen Rassismus auf. Auch in München fanden sich rund 300 Teilnehmer*innen zu einer Demonstration am Geschwister-Scholl-Platz ein.

Nach einer Auftaktveranstaltung und einigen Redebeiträgen am Geschwister-Scholl-Platz zog die Demonstration in Richtung Elisabethplatz. Lautstark wurden Sprechhöre wie „Say it loud, say it clear, refugees are welcome here!“ gerufen und sich mit geflüchteten Menschen solidarisiert.

Gefordert wurde von den Demonstrant*innen unter anderem eine menschenwürdige Unterbringung von Geflüchteten, ein Zugang zu kostenloser Bildung für geflüchtete Menschen, ein Stopp der Grenzkontrollen und eine generelle Gleichberechtigung für alle in Deutschland lebenden Menschen. Gleichzeitig demonstrierte man gegen Kriegseinsätze und deutsche Rüstungsexporte, die immer neue Fluchtursachen schaffen. „Schulstreik gegen Rassismus“ weiterlesen

Spontandemonstration für Geflüchtete in Milbertshofen

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Nachdem es in der Nacht von Donnerstag auf Freitag einen Brandanschlag auf eine zukünftige Geflüchtetenunterkunft in Milbertshofen geben hatte, versammelten sich am Sonntagabend den 6. März rund 60 Antifaschist*innen vor der Unterkunft.

Drei jugendliche Täter hatten in der Nacht von Donnerstag auf Freitag versucht, die sich noch im Bau befindende Geflüchtetenunterkunft mit mehreren Molotowcocktails anzuzünden. Als dies nicht gelang, schütteten sie Benzin über einen Schlauch, der zum Beheizen mehrere Container genutzt wurde und versuchten auch diesen zu entzünden. „Spontandemonstration für Geflüchtete in Milbertshofen“ weiterlesen

Feuer in Geflüchtetenunterkunft

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Am Mittwochabend den 27. Januar brach ein Feuer im Ankunftszentrum für Geflüchtete in der Maria-Probst-Straße aus. Nach Angaben der Polizei hatte vermutlich ein Heizlüfter Feuer gefangen und daneben liegende Matratzen in Brand gesetzt. Durch das Feuer wurden 32 Container nahezu vollständig zerstört, die als vorübergehende Schlafplätze für Geflüchtete genutzt wurden.

Der Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma erlitt bei der Evakuierung der Bewohner*innen eine leichte Rauchvergiftung und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Insgesamt entstand ein Sachschaden von rund 300.000 €.
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„WIR“ Konzert für Geflüchtete und Helfer*innen

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Mehr als 25.000 Menschen kamen am Sonntag den 11. Oktober zum Konzert „WIR. Stimmen für geflüchtete Menschen“ auf den Münchner Königsplatz.

Die Karten waren am Dienstag bereits nach wenigen Stunden komplett verteilt. Organisiert wurde das Konzert von Bellevue di Monaco, der Stadt München und den Sportfreunden Stiller, als Dankeschön für die Menschen, die die Geflüchteten am Hauptbahnhof begrüßt und willkommen geheißen hatten. Eröffnet wurde das Konzert mit einer Rede des Münchner Oberbürgermeisters Dieter Reiter (SPD), der sich auch noch mal für die Hilfsbereitschaft der Münchner*innen bedankte und anschließend mit Gitarre und zusammen mit der Band Dreiviertelblut den Song „Mia san ned nur mia“ spielte.

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Flüchtlinge beenden trockenen Hungerstreik in Nürnberg

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Mehrere Flüchtlinge befanden sich in Nürnberg acht Tage im Hungerstreik. Sie forderten eine schnellere Bearbeitung der Asylanträge, Verkürzung der Wartezeit und eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung für die Flüchtlinge im Zelt. Viele streikenden leben seit Jahren in Deutschland. Sie fühlen sich vom deutschen Staat allein gelassen und sind zunehmend perspektivlos, da sie zwar in Deutschland geduldet sind jedoch keine Arbeitserlaubnis erhalten. Zusätzlich waren sie vor vier Tage in den trockenen Hungerstreik getreten (kein Essen und kein Trinken), da sich die zuständige Behörde, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, nicht diskussionsbereit zeigte.
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Flüchtlinge in altem KZ Kräutergarten untergebracht

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Mehre Flüchtlinge sind derzeit auf dem Gelände des sogenannten Kräutergartens in Dachau bei München untergebracht. Dieser liegt nur einige hundert Meter vom ehemaligen Konzentrationslager entfernt. Der Kräutergarten war damals von Gefangenen aus dem Konzentrationslager Dachau teilweise mit bloßen Händen angelegt worden. Mehr als 800 Häftlinge starben dort bei der Arbeit an Erschöpfung oder wurden von der SS erschossen und zu Tode geprügelt. Auf den zum Kräutergarten gehörenden Feldern wurden Heilpflanzen und Kräuter gezüchtet, um Nazideutschland vom Import unabhängig zu machen. Zu den Häftlingen zählten Jüd*innen, Roma und Sinti. Heute sind die Gewächshäuser rund um die Wirtschaftsgebäude verrottet, es wird aber über eine Restauration nachgedacht.
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Geflüchtete kommen am Münchner Hbf an

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Am Mittwoch den 2. September, kamen wiederholt hunderte Geflüchtete am Münchner Hauptbahnhof an.

Zwischenzeitlich war der Bahnhof in Budapest immer wieder durch die Polizei abgeriegelt worden, so dass nur noch wenige Geflüchtete in Richtung München reisen konnten. Mehrere Flüchtlinge demonstrierten gegen die Abriegelung des Bahnhofs in Budapest mit dem Beginn eines Hungerstreiks. „Geflüchtete kommen am Münchner Hbf an“ weiterlesen

Refugees Welcome – München packt an

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Dienstag 1. September

Nachdem sich am Montag eine kleine Gruppe um die Versorgung der aus Budapest in München ankommenden Flüchtlinge gekümmert hatte, war die Hoffnung groß das sich am Dienstag weiterer Münchner*innen solidarisch zeigen würden. Und so kam es, ab 10 Uhr morgens trafen Helfer*innen und Spenden im Minutentakt ein. Schon bald war der Vorplatz des Starnberger Flügelbahnhofs mit hunderten Wasserflaschen übersät, die die Helfer*innen ordentlich auf Paletten stapelten und an die Geflüchteten ausgaben. Zwischendurch musste sogar die Aufnahme der Spenden gestoppt werden da dieHelfer*innen mit dem Sortieren und Ausgeben nicht mehr hinterher kamen. Einige Friseure kamen spontan vorbei und schnitten den Flüchtlingen kostenlos die Haare. „Refugees Welcome – München packt an“ weiterlesen