Demo: 1000-Kreuze-Marsch

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Am 9. Mai zogen circa 150 christliche Fundamentalist*innen und ultrakonservativen Abtreibungsgegner*innen mit einem Gebetszug unter dem Motto: „1000 Kreuze für das Leben“ durch die Münchener Innenstadt.

Startpunkt war am Sendlinger Tor, wo sich die Teilnehmer*innen nach einer kurzen Rede mit ihren weißen Holzkreuzen „bewaffneten“ um anschließend Kirchenlieder singend durch die Stadt zu ziehen.  Begleitet wurden sie von circa 40 Gegendemonstrant*innen die sich lautstark für das Selbstbestimmungsrecht der Frau und gegen Homophobie einsetzten. Am Isartor kam es beim Versuch einiger Gegendemonstrant*innen näher an die Demonstration der christlichen Fundamentalist*innen heranzukommen zu einem Gerangel mit einer USK Einheit der Polizei. Hierbei wurde ein Gegendemonstrant brutal festgenommen und einige weitere aggressiv zurück gestoßen so das Sie zu Boden fielen.

Der Demonstrationszug christlicher Fundamentalist*innen auf der Ludwigstraße

Auf der Luitpoldbrücke schmissen die christlichen Fundamentalist*innen einige Rosen als Zeichen für die durch Abtreibung „gestorbenen“ Kinder in die Isar. Am Geschwister-Scholl-Platz wurde eine abschließende Kundgebung abgehalten, bei der mehrere Gebete gesprochen wurden. Zur Veranstaltung hatte die Organisation ”EuroProLife” aufgerufen, die in der Vergangenheit zahlreiche ähnliche Märsche in ganz Europa organisiert hatte.