Aus München für Deutschland

Recherche und Analyse

Bei einer Wahlparty der Alternative für Deutschland (AfD) in München anlässlich der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am 4. September 2016 attackierten Christoph Zloch und weitere Aktivisten des sogenannten Bündnis Deutscher Patrioten (BDP) eine antifaschistische Spontandemonstration. Journalist*innen, welche die Situation dokumentieren wollten, wurden mit Tritten und Schlägen angegriffen. Ein Zeuge beschrieb den Vorfall in der Süddeutschen Zeitung als „gemeingefährlich“. Der Vorsitzende des AfD Kreisverbands München-Ost, Wilfried Biedermann, behauptete später in der Münchner Abendzeitung, die drei Täter seien zu der Veranstaltung nicht eingeladen gewesen und hätten sich „vielleicht durch den Lieferanteneingang reingeschlichen“. „Aus München für Deutschland“ weiterlesen

Pegida München – Angriffe auf Pressevertreter

Ein Erfahrungsbericht

Am 22. Juni versammelte sich erneut Pegida München, diesmal jedoch in der Nymphenburger Straße.

Während die Demonstrant*innen wie gewohnt ihre Anlage, Pavillon und Fahnen aufbauten, liefen plötzlich mehrere Polizeieinheiten des USK in Richtung Sandstraße. Uns Journalist*innen riefen sie zu: „Es gibt nichts zu sehen!“, was wir ihnen nicht glauben wollten und ihnen im Sprint hinterher liefen. Es stellte sich heraus, dass es an der Ecke Karlstraße / Denisstraße zur Konfrontation gekommen war zwischen drei Neonazis, darunter Karl-Heinz Statzberger (Der III. Weg, verurteilter Rechtsterrorist) und Petra K. (Brigade Giesing)  und Gegendemonstrant*innen. Die Polizei begann mehrere auf der Straße herum liegende Steine und Flaschen als Beweismittel einzutüten, während die Nazis zur Befragung in eine Nebenstraße gebracht wurden. „Pegida München – Angriffe auf Pressevertreter“ weiterlesen