Protestaktionen für Afrin in Hannover

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Am Sonntagnachmittag demonstrierten rund 60 Menschen im Hauptbahnhof von Hannover gegen den türkischen Angriffskrieg auf die nordsyrische Stadt Afrin. Im Anschluss zogen rund 350 Demonstrant*innen lautstark zum Steintor und zurück zum Hauptbahnhof.

Die Polizei hatte anfangs versucht, eine Demonstration im Hauptbahnhof zu verhindern und die Proteste auf den Vorplatz zu verlagern. Dennoch gelangten zahlreiche Demonstrant*innen in den Bahnhof. Dort hielten sie eine etwa einstündige Kundgebung ab, um ihre Solidarität mit den Menschen in Afrin zum Ausdruck zu bringen. „Protestaktionen für Afrin in Hannover“ weiterlesen

Tausende bei Newroz Demo in Hannover

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Mehr als 11.000 Menschen demonstrierten in Hannover gegen den türkischen Angriffskrieg in Afrin und feierten gleichzeitig das kurdische Newroz Fest. Die Polizei beschlagnahmte vereinzelt verbotene Fahnen und nahm mindestens drei Personen fest.

Zwei Demonstrationszüge starteten am Samstagmorgen an verschiedenen Punkten, um gegen die türkische Militäroffensive in Nord Syrien zu demonstrieren. In Sprechchören nannten die Demonstrant*innen den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan einen Terroristen und brachten ihre Solidarität mit den kurdischen Volksverteidigungseinheiten in Afrin zum Ausdruck. Gleichzeitig schwenkten sie hunderte Fahnen mit dem Symbol der Kurdische Frauenverteidigungskräfte (YPJ) und der Kurdische Selbstverteidigungskräfte (YPG). „Tausende bei Newroz Demo in Hannover“ weiterlesen

Solidaritätsaktionen für die Opfer in Suruc

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Nach dem Selbstmordanschlag auf das linke Kulturzentrum Amara in der südtürkischen Kleinstadt Suruc, bei dem mehr als 30 Menschen starben, gab es am Dienstag den 21. Juli mehrere Solidaritätsaktionen in München.

Gegen 16:00 Uhr besetzten mehrere Aktivist*innen vom Bündnis „Münchner Solidarität für Rojava“1 die SPD Zentrale, um darauf aufmerksam zu machen, dass die Bundesregierung den Islamischen Staat (IS) indirekt unterstützt. Ihre Forderungen waren unter anderem: der sofortige Stopp von Waffenexporten in die Region, die Aufhebung des PKK-Verbotes, die Freilassung aller politischen Gefangenen, die Anerkennung aller Geflüchteten und ein Stopp der Unterstützung des türkischen Staats durch die Bundesregierung. Gegen 18:00 Uhr wurde die SPD-Zentrale von den Aktivist*innen freiwillig geräumt, um sich an der Solidaritätskundgebung am Sendlinger Tor zu beteiligen. „Solidaritätsaktionen für die Opfer in Suruc“ weiterlesen