Polizei setzt Pegida Demo gewaltsam durch

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Nach einer längeren Pause demonstrierte am 18. Juli Pegida wieder in München. Die Kundgebung und anschließende Demonstration begannen wie gewohnt am Odeonsplatz, das Ganze dauerte jedoch diesmal bis 24 Uhr. In der folgenden Beschreibung gehen wir hauptsächlich auf das Verhalten der Münchner Polizei während der Demonstration ein.

Rund 150 Personen fanden sich um 19 Uhr zur Pegida Demonstration am Odeonsplatz ein. Das Publikum war etwa das gleiche wie noch vor einigen Monaten. Als Redner*innen hatte man sich erneut Alfred Röck (Club Voltaire 1994), Dorothea Hohner und Stephane Simon (EnDgAmE, Legida, Pegada) eingeladen. Der Leipziger Ex-Polizist Stephane Simon polarisierte erneut während seiner Rede mit der Aussage „Wenn Leute wie ich an die Macht kommen, ja ihr werdet Flüchtlinge sein!“, womit er die anwesenden Gegendemonstrant*innen meinte. „Polizei setzt Pegida Demo gewaltsam durch“ weiterlesen

Fliegerbombe in Wohngebiet entdeckt

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In einem Wohngebiet am Ackermannbogen ist bei Bauarbeiten am Dienstag den 22. März, eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg entdeckt worden. Die Polizei hat den Bereich großräumig abgesperrt.

Der genaue Fundort der Fliegerbombe liegt zwischen der Saatstraße und der Adams-Lehmann-Straße auf einer großen Wiese, auf der sonst Kinder Fußball spielen. Die Wiese ist von zahlreichen Neubauten umgeben. Der Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg ist mit zwei Zündern ausgestattet. Einer der Zünder wurde wohl schon vor Jahren ausgelöst, die Bombe explodierte jedoch glücklicherweise nicht. Nun besteht die Gefahr, dass die Bombe beim Auffinden zu stark bewegt worden ist, wodurch der zweite Zünder aktiviert worden sein könnte.

Evakuierung für  Entschärfung nötig

Eine Evakuierung der Anwohner*innen und Entschärfung der Bombe wird voraussichtlich erst am 23. März stattfinden. Davon sind in einem Umkreis von 500 Metern fast 8000 Menschen betroffen. „Fliegerbombe in Wohngebiet entdeckt“ weiterlesen

Wiener Akademikerball und Gegenproteste

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Auch in diesem Jahr veranstaltete die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) den sogenannten Akademikerball in der Wiener Hofburg. Rund 1000 Ballgäste wahren in diesem Jahr gekommen, darunter Burschenschaftler, zahlreiche FPÖ Politiker*innen und Pegida Führungspersonen. In der Wiener Innenstadt demonstrierten gleichzeitig mehr als 8000 Wiener*innen gegen das rechte Vernetzungstreffen in der Hofburg.

Wie in den letzten Jahren hatte die Polizei für den Bereich rund um die Hofburg ein Platzverbot ausgesprochen, um Blockaden und Ausschreitungen zu verhindern. Nur mit einer Presseakkreditierung oder einem speziellen Anwohner*innenausweis durfte man sich hier noch aufhalten.

Währen die ersten Ballbesucher*innen an der Hofburg eintrafen, formierte sich gleichzeitig am Schottentor eine Gegendemonstration. Nach einer Kundgebung mit mehreren Redner*innen hatte sich eine beachtliche Anzahl Antifaschist*innen eingefunden und mehrere Blöcke gebildet. Die Polizei sprach später von 5000 Demonstrant*innen, die Veranstalteter*innen von rund 10.000 Teilnehmer*innen.
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