Pegida scheitert bei Kranzniederlegung

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Erneut versammelte sich Pegida München am Montag den 19. Oktober, vor dem Reiterdenkmal vor dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr am Münchner Odeonsplatz.

Nach der Auftaktkundgebung, bei der erneut Heinz Meyer sprach, marschierte Pegida München in Richtung Platz der Opfer des Nationalsozialismus. Die Polizei untersagte den Pegida Ordnern dieses mal das Tragen gelber Warnwesten, da diese als Uniform gelten würden und dies nach dem Bayerischen Versammlungsgesetz verboten ist. Doch warum hat die Polizei hier nicht schon früher eingegriffen? Die Westen werden von den Pegida Ordnern seit Monaten getragen. Die Ordner wirken nach außen hin einschüchternd und treten als Einheit auf, mit der man sich besser nicht anlegt. In der Vergangenheit berichtet RB schon öfter über Übergriffe von Pegida München Ordnern auf Gegendemonstrant*innen.
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Pegida München – Marsch zum Siegestor

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Pegida München wird nicht müde. Montag für Montag marschieren um die 100 Teilnehmer*innen durch die Münchner Innenstadt. An diesem Montag den 21. September erneut vorbei an Orten, die in klarer Verbindung zum Nationalsozialismus stehen.

Das Verwaltungsgericht hatte die Route genehmigt und das erneute Verbot durch das KVR aufgehoben. So kam es das auch in dieser Woche Pegida München zusammen mit stadtbekannten Neonazis wie Thomas Schatt (Der III. Wegverurteilter Rechtsterrorist) und Petra K. (Brigade Giesing) vor der Feldherrnhalle demonstrieren durfte.

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Die Freiheit Kundgebung gegen den BR

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Am Freitag den 17. Juli hielt die rechtspopulistischen Kleinpartei Die Freiheit eine Kundgebung ab gegen die angebliche „Pro-Islam-Propaganda“ des Bayerischen Rundfunks (BR).

Der BR hatte zu Anfang des islamischen Fastenmonats Ramadan ein Halbmond- Logo eingeblendet und am Morgen des 17. Juli eine Predigt zum traditionelle Fastenbrechen live übertragen. Nach einem Shitstorm und Kritik aus der CSU musste das Logo jedoch wieder entfernt werden.

Ein gefundenes Fressen für den „Islamhasser“ Michael Stürzenberger und seine Die Freiheit – Aktivist*innen, die sich um 11:00 Uhr vor dem Gebäude des Bayerischen Rundfunks versammelten, um dort ihre Kundgebung abzuhalten. Nach einem kurzen Redebeitrag gegen den Bayerischen Rundfunk ging Stürzenberger zur allgemeinen Hetzte gegen den Islam, Migrant*innen und Geflüchtete über. Da sich an Michael Stürzenberger Thesen nichts geändert hat, verweisen wir an dieser Stelle auf einen Beitrag der letzten Die Freiheit – Kundgebung. „Die Freiheit Kundgebung gegen den BR“ weiterlesen

Pegida München – Naziangriff am Hauptbahnhof

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Am Montag den 29. Juni sammelte sich zum 20. Mal Pegida München zum Aufmarsch gegen die angebliche „Islamisierung“ Deutschlands. Der Startpunkt war in dieser Woche in der Seidlstraße, eine Nebenstraße zum Stiglmaierplatz.

Zusätzlich zu den üblichen Rednern sprach diesmal „Ed Utrecht“, der mit echtem Namen Edwin Wagensveld heißt und zuvor bereits bei Pegida Dresden und einer Hogesa Demonstration zusammen mit Heidi Mund und Michael Stürzenberger (Die Freiheit) gesprochen hatte. Wagensveld ist Holländer und betreibt, wenn er nicht gerade auf einer Demonstration eine Rede hält, einen Webshop Der Hollander für Selbstverteidigungswaffen und sämtliche Ausrüstung, die ein Hobbysoldat so braucht. Die Redebeiträge drehten sich hauptsächlich um Themen wie „ die Islamisierung“ und„ein Stopp der Aufnahme von Flüchtlingen“. „Pegida München – Naziangriff am Hauptbahnhof“ weiterlesen

Pegida München – Angriffe auf Pressevertreter

Ein Erfahrungsbericht

Am 22. Juni versammelte sich erneut Pegida München, diesmal jedoch in der Nymphenburger Straße.

Während die Demonstrant*innen wie gewohnt ihre Anlage, Pavillon und Fahnen aufbauten, liefen plötzlich mehrere Polizeieinheiten des USK in Richtung Sandstraße. Uns Journalist*innen riefen sie zu: „Es gibt nichts zu sehen!“, was wir ihnen nicht glauben wollten und ihnen im Sprint hinterher liefen. Es stellte sich heraus, dass es an der Ecke Karlstraße / Denisstraße zur Konfrontation gekommen war zwischen drei Neonazis, darunter Karl-Heinz Statzberger (Der III. Weg, verurteilter Rechtsterrorist) und Petra K. (Brigade Giesing)  und Gegendemonstrant*innen. Die Polizei begann mehrere auf der Straße herum liegende Steine und Flaschen als Beweismittel einzutüten, während die Nazis zur Befragung in eine Nebenstraße gebracht wurden. „Pegida München – Angriffe auf Pressevertreter“ weiterlesen

Die Freiheit Kundgebung

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Am Freitag den 24. April hielt die rechtspopulistische Partei Die Freiheit eine Kundgebung am Münchener Sendlinger Tor ab. Die Kundgebung wurde mit dem Ziel beworben, den toten des Völkermords zu gedenken und der Bevölkerung „Fakten und Hintergründe“ zu liefern.
Die gesamte Veranstaltung war durch lange Redebeiträge Unteranderem von Michael Stürzenberger (Landesvorsitzender Die Freiheit), Nicola Nowak (Die Freiheit) und Reinhard Hornberger (Bezirksvorsitzender Die Republikaner) geprägt, welche sich nur zu anfangs um den Völkermord an den Armeniern drehten. Im weiteren Verlauf richteten sich die Reden immer mehr gegen den Islam und Menschen muslimischen Glaubens im Allgemeinen, wie es schon bei vielen Die Freiheit Veranstaltungen der Fall war. Des Weiteren wurde durch eine Aktivisten das Ende des „deutschen Schuldkultes“ gefordert. Jetzige Generationen hätten keine Schuld an NS-Verbrechen und Schoah mehr. Diese Aussage ist ein Jahr nach den schlimmsten antisemitischen Demonstrationen seit Jahren bedenklich, da das Beteuern der Unschuld nur zum vergessen führen kann. So ist es doch gerade die Aufgabe des Tätervolks künftige Generationen über das Geschehene aufzuklären und das vergessen zu verhindern.

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