Schulstreik gegen Rassismus

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Am Mittwoch den 27. April, rief das Bündnis Jugend gegen Rassismus Bundesweit zu einem Azubi-, Uni- und Schulstreik gegen Rassismus auf. Auch in München fanden sich rund 300 Teilnehmer*innen zu einer Demonstration am Geschwister-Scholl-Platz ein.

Nach einer Auftaktveranstaltung und einigen Redebeiträgen am Geschwister-Scholl-Platz zog die Demonstration in Richtung Elisabethplatz. Lautstark wurden Sprechhöre wie „Say it loud, say it clear, refugees are welcome here!“ gerufen und sich mit geflüchteten Menschen solidarisiert.

Gefordert wurde von den Demonstrant*innen unter anderem eine menschenwürdige Unterbringung von Geflüchteten, ein Zugang zu kostenloser Bildung für geflüchtete Menschen, ein Stopp der Grenzkontrollen und eine generelle Gleichberechtigung für alle in Deutschland lebenden Menschen. Gleichzeitig demonstrierte man gegen Kriegseinsätze und deutsche Rüstungsexporte, die immer neue Fluchtursachen schaffen. „Schulstreik gegen Rassismus“ weiterlesen

Chasing Hope – Overcoming Europe’s Border Fences

Crowdfunding finanzierte Multimedia-Dokumentation über Flüchtlinge, die versuchen über die Balkan Route nach Europa zu gelangen.

Crowdfunding finanzierte Multimedia-Dokumentation über Flüchtlinge.

Im Frühjahr 2016 spitzt sich die Lage an Europas Grenzen immer weiter zu. Die europäischen Staaten errichten Grenzzäune und schotten sich weiter ab. Doch die Menschen, die vor Krieg und Elend flüchten, lassen sich getrieben von Hoffnung und auf der Suche nach einem sicheren Leben nicht aufhalten. Da es nahezu keine Möglichkeiten mehr gibt, legal in die europäische Union einzureisen, entscheiden sich viele für eine gefährliche und langwierige Flucht über die Balkanroute.
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Spontandemonstration für Geflüchtete in Milbertshofen

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Nachdem es in der Nacht von Donnerstag auf Freitag einen Brandanschlag auf eine zukünftige Geflüchtetenunterkunft in Milbertshofen geben hatte, versammelten sich am Sonntagabend den 6. März rund 60 Antifaschist*innen vor der Unterkunft.

Drei jugendliche Täter hatten in der Nacht von Donnerstag auf Freitag versucht, die sich noch im Bau befindende Geflüchtetenunterkunft mit mehreren Molotowcocktails anzuzünden. Als dies nicht gelang, schütteten sie Benzin über einen Schlauch, der zum Beheizen mehrere Container genutzt wurde und versuchten auch diesen zu entzünden. „Spontandemonstration für Geflüchtete in Milbertshofen“ weiterlesen

Feuer in Geflüchtetenunterkunft

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Am Mittwochabend den 27. Januar brach ein Feuer im Ankunftszentrum für Geflüchtete in der Maria-Probst-Straße aus. Nach Angaben der Polizei hatte vermutlich ein Heizlüfter Feuer gefangen und daneben liegende Matratzen in Brand gesetzt. Durch das Feuer wurden 32 Container nahezu vollständig zerstört, die als vorübergehende Schlafplätze für Geflüchtete genutzt wurden. Der Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma erlitt bei der Evakuierung der Bewohner*innen eine leichte Rauchvergiftung und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Insgesamt entstand ein Sachschaden von rund 300.000 €.
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Pegida München „Ein Totengräber für Angela Merkel“

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Pegida München demonstrierte am Montag den 7. Dezember erneut am Odeonsplatz vor dem Reiter Denkmal. Noch vor Beginn der eigentlichen Pegida Kundgebung wurde Ramazan S. (Brigade Giesing, Türkische Nationalisten/Graue Wölfe, Die Rechte ) von der Polizei festgenommen. Er hatte einen Gegendemonstranten mehrfach geschubst. Diesmal konnte selbst die Münchner Polizei nicht mehr wegschauen und nahm ihn nach einem kurzen Handgemenge mit USK-Kräften fest. Ramazan S. war in der Vergangenheit bereits mehrfach durch gewalttätige Übergriffe und Provokationen gegenüber Gegendemonstrant*innen aufgefallen. So hatte er unter anderem vor den Augen der Polizei am 14.09.15 in eine Sitzblockade getreten. In letzter Zeit versucht er zusätzlich immer wieder Aktivist*innen mit einer Handycam in Anti-Antifa Manier abzufotografieren.
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AfD demonstriert durch Freilassing

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Die rechtspopulistische Partei Alternative für Deutschland (AfD) rief am Samstag den 17. Oktober zu einer Demonstration in Freilassing „gegen die Verantwortungslose Politik unserer Regierung“ auf.

Freilassing stand zusammen mit Passau seit Wochen im Mittelpunkt der „Flüchtlingskrise“. Tausende Geflüchtete hatten hier versucht über die Saalachbrücke nach Deutschland einzureisen, waren jedoch von der Polizei aufgehalten worden. Diese brachte die geflüchteten Menschen mit Busen zum Bahnhof, wo sie auf Sonderzüge aufgeteilt wurden. In Freilassing versorgen ähnlich wie in München freiwillige Helfer*innen die ankommenden Menschen mit dem Nötigsten. Der Gegenprotest formierte sich bereits eine Stunde früher unweit der AfD Demo, die zu Beginn eine Kundgebung abhielt.

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AfD Kundgebung gegen „Open Border Kongress“

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Vom 16. bis zum 18. Oktober fand in den Münchner Kammerspielen der Open Border Kongress statt. Ein Anlass für die AfD zu einer Gegenkundgebung am 16. Oktober aufzurufen.

Die Teilnehmer*innen stellten sich während des Kongress die wichtigsten Fragen zu einer humaneren Flüchtlingspolitik: „Welche Alternativen gibt es zu der mörderischen Grenzpolitik Europas? Wie können Geflüchtete und Nicht-Geflüchtete gemeinsam tätig werden? Welche inneren und äußeren Grenzen müssen wir verändern oder einreißen, um eine Gesellschaft der Offenheit und Vielfalt entstehen zu lassen?“

Als Persiflage auf die politische Kriminalisierung von Fluchthelfer*innen hatte das Theater zusätzlich die 2. Internationale Schlepper- und Schleusertagung (ISS) inszeniert. Die Tagung trat nach außen auf wie eine Wirtschaftsmesse, bei der sich die wichtigsten Unternehmen und Organisationen rund um das Thema Schleppen und Schleusen präsentieren. Auch hier soll ein gesellschaftlicher Diskurs darüber angestoßen werden, wie geflüchteten überhaupt die Möglichkeit gegeben werden kann nach Deutschland zu kommen.
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„WIR“ Konzert für Geflüchtete und Helfer*innen

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Mehr als 25.000 Menschen kamen am Sonntag den 11. Oktober zum Konzert „WIR. Stimmen für geflüchtete Menschen“ auf den Münchner Königsplatz.

Die Karten waren am Dienstag bereits nach wenigen Stunden komplett verteilt. Organisiert wurde das Konzert von Bellevue di Monaco, der Stadt München und den Sportfreunden Stiller, als Dankeschön für die Menschen, die die Geflüchteten am Hauptbahnhof begrüßt und willkommen geheißen hatten. Eröffnet wurde das Konzert mit einer Rede des Münchner Oberbürgermeisters Dieter Reiter (SPD), der sich auch noch mal für die Hilfsbereitschaft der Münchner*innen bedankte und anschließend mit Gitarre und zusammen mit der Band Dreiviertelblut den Song „Mia san ned nur mia“ spielte.

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Flüchtlinge beenden trockenen Hungerstreik in Nürnberg

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Mehrere Flüchtlinge befanden sich in Nürnberg acht Tage im Hungerstreik. Sie forderten eine schnellere Bearbeitung der Asylanträge, Verkürzung der Wartezeit und eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung für die Flüchtlinge im Zelt. Viele streikenden leben seit Jahren in Deutschland. Sie fühlen sich vom deutschen Staat allein gelassen und sind zunehmend perspektivlos, da sie zwar in Deutschland geduldet sind jedoch keine Arbeitserlaubnis erhalten. Zusätzlich waren sie vor vier Tage in den trockenen Hungerstreik getreten (kein Essen und kein Trinken), da sich die zuständige Behörde, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, nicht diskussionsbereit zeigte.
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Flüchtlinge in altem KZ Kräutergarten untergebracht

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Mehre Flüchtlinge sind derzeit auf dem Gelände des sogenannten Kräutergartens in Dachau bei München untergebracht. Dieser liegt nur einige hundert Meter vom ehemaligen Konzentrationslager entfernt. Der Kräutergarten war damals von Gefangenen aus dem Konzentrationslager Dachau teilweise mit bloßen Händen angelegt worden. Mehr als 800 Häftlinge starben dort bei der Arbeit an Erschöpfung oder wurden von der SS erschossen und zu Tode geprügelt. Auf den zum Kräutergarten gehörenden Feldern wurden Heilpflanzen und Kräuter gezüchtet, um Nazideutschland vom Import unabhängig zu machen. Zu den Häftlingen zählten Jüd*innen, Roma und Sinti. Heute sind die Gewächshäuser rund um die Wirtschaftsgebäude verrottet, es wird aber über eine Restauration nachgedacht.
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