AfD Kundgebung in Geretsried

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Die AfD rief unter dem Motto „Das Oberland steht auf – Zurück zu Recht und Ordnung“ zu einer Kundgebung ins oberbayerische Geretsried auf. Etwa 350 Teilnehmer*innen kamen zur Veranstaltung am Samstag den 12. März. Darunter auch zahlreiche Personen aus dem rechtsextremen Spektrum. Gleichzeitig demonstrierten mehr als 1000 Menschen in einem breiten Bündnis gegen die AfD.

An den jeweiligen Eingängen zur Kundgebung führte die Polizei Taschenkontrollen durch und wurde mehrfach fündig. So hatten mehrere Teilnehmer*innen Pfefferspray und Messer dabei. Ein Teilnehmer mit einem T-Shirt mit der Aufschrift „A.C.A.B.“ (All cops are bastards/ Alle Polizisten sind Bastarde) musste sich ebenfalls einer Personalienfeststellung unterziehen. Insgesamt fand die Polizei acht Taschenmesser und sieben Pfeffersprays, die Teilnehmer*innen zur AfD Kundgebung mitnehmen wollten.

Am Bahnhof in Wolfratshausen kam es bereits im Vorfeld bei der Anreise zu einer Konfrontation zwischen einem älteren AfD Anhänger und Gegendemonstrant*innen. Die Polizei nahm die Personalien der Kontrahenten auf.

Versammelt hatte sich die AfD auf dem sogenannten Neuen Platz, der von drei Seiten von Häuserfronten umschlossen ist. Der AfD blieb also nur eine Richtung, in der sie eventuelle Interessenten hätte ansprechen können. Doch genau hier hatten sich die Gegendemonstrant*innen versammelt. Ein breites Bündnis bestehend aus allen Parteien des Geretsrieder Stadtrates stellten sich der AfD unter dem Motto „AfD nein danke“ entgegen. Mitgebracht hatten sie ein riesiges Plakat mit der Aufschrift „Wer Hilfe braucht, ist bei uns willkommen“, das sie der AfD entgegen hielt. „AfD Kundgebung in Geretsried“ weiterlesen

AfD demonstriert durch Freilassing

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Die rechtspopulistische Partei Alternative für Deutschland (AfD) rief am Samstag den 17. Oktober zu einer Demonstration in Freilassing „gegen die Verantwortungslose Politik unserer Regierung“ auf.

Freilassing stand zusammen mit Passau seit Wochen im Mittelpunkt der „Flüchtlingskrise“. Tausende Geflüchtete hatten hier versucht über die Saalachbrücke nach Deutschland einzureisen, waren jedoch von der Polizei aufgehalten worden. Diese brachte die geflüchteten Menschen mit Busen zum Bahnhof, wo sie auf Sonderzüge aufgeteilt wurden. In Freilassing versorgen ähnlich wie in München freiwillige Helfer*innen die ankommenden Menschen mit dem Nötigsten. Der Gegenprotest formierte sich bereits eine Stunde früher unweit der AfD Demo, die zu Beginn eine Kundgebung abhielt.

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