Pegida München Demonstration

Artikel und Bildergalerie

Pegida München trieb es auch am Ostermontag den 28. März auf Münchens Straßen. An der Kundgebung vor der Feldherrnhalle und anschließenden Demonstration beteiligten sich in dieser Woche nur rund 200 Teilnehmer*innen. Gleichzeitig demonstrierten mehr als 350 Münchner*innen gegen die rassistische Hetze und konnten den Pegida Aufmarsch erneut blockieren.

Als erstes sprach in dieser Woche ein Redner, der extra aus Dresden nach München angereist war. Er versuchte die aktuelle „Flüchtlingskrise“ anhand verschiedener Vogelarten zu beschreiben. Er kam zu dem Schluss, dass der Kuckuck der in seiner Geschichte die Flüchtlinge repräsentierte, irgendwann die anderen Vögel aus ihrem Nest schmeißen würde. Auf die Realität bezogen sah der Redner also die Gefahr, dass die deutsche Bevölkerung von den ankommenden Geflüchteten verdrängt wird.

Heinz Meyer zeigte diesmal einen Videobeitrag über die israelische Flüchtlingspolitik mit besonderem Fokus auf dem Umgang mit afrikanisch stämmigen Flüchtlingen. Im Anschluss kommentierte Meyer das Video mit den Worten: „Pegida München Demonstration“ weiterlesen

Neonazis erklimmen nach Pegida München Demo die Feldherrnhalle

Artikel und Bildergalerie

Trotz der vielen Schlagzeilen um Pegida München, traten die vermeintlichen Verteidiger*innen des Abendlandes auch am Montag den 12. Oktober wieder mit einer Kundgebung und anschließenden Demonstration auf.

Diesmal hatte man sich den Platz vor dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr ausgesucht der von der Polizei im Vorfeld großräumig abgesperrt wurde. So wurden Fahrradfahrer*innen bereits 200 Meter vor dem Kundgebungsort zum Absteigen und Schieben angehalten, und die Ludwigstraße für den Autoverkehr zwischen Briennerstraße und Von-der-Tann-Straße komplett gesperrt. Zahlreiche vorbeifahrende Münchner*innen waren sichtlich genervt und überrascht, dass es Pegida München immer noch gibt.
„Neonazis erklimmen nach Pegida München Demo die Feldherrnhalle“ weiterlesen

Pegida – Ein Vorstand unter Terrorverdacht

Artikel und Bildergalerie

Pegida München versammelte sich an diesem Montag den 05. Oktober erneut vor der Feldherrnhalle. Die anwesenden Wutbürger*innen bilden eine bedrohlich Kulisse und Atmosphäre. Zu schrecklich heroischer Musik marschierten auch wieder stadtbekannte Neonazis auf.

Zur Erinnerung, die Feldherrnhalle ist der Ort, an dem 1923 der Hitler-Putsch stattfand. Nach der Machtergreifung 1933 gedachten die Nationalsozialisten dem Putsch und den gefallen Putschisten jedes Jahr mit einem sogenannten „Marsch auf die Feldherrnhalle“. Bürger*innen mussten bis zur Befreiung durch die Amerikaner 1945 beim Vorbeigehen an der Gedenktafel die getöteten Putschisten mit einem Hitlerguß ehren. Wer nicht an der Gedenktafel vorbei gehen wollte ging durch die Viscardigasse, die dadurch den Spitznamen „Drückebergergasse“ erhielt. Am Montag war genau diese Gasse von der Münchner Polizei mit Absperrgittern gesperrt worden. Eine Farce für den CSU Stadtrat Marian Offman, der mehr Sensibilität für die Münchner Gegebenheiten forderte. „Pegida – Ein Vorstand unter Terrorverdacht“ weiterlesen