Aus München für Deutschland

Recherche und Analyse

Bei einer Wahlparty der Alternative für Deutschland (AfD) in München anlässlich der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am 4. September 2016 attackierten Christoph Zloch1 und weitere Aktivisten des sogenannten Bündnis Deutscher Patrioten (BDP) eine antifaschistische Spontandemonstration. Journalist*innen, welche die Situation dokumentieren wollten, wurden mit Tritten und Schlägen angegriffen. Ein Zeuge beschrieb den Vorfall in der Süddeutschen Zeitung als „gemeingefährlich“.2Der Vorsitzende des AfD Kreisverbands München-Ost, Wilfried Biedermann, behauptete später in der Münchner Abendzeitung, die drei Täter seien zu der Veranstaltung nicht eingeladen gewesen und hätten sich „vielleicht durch den Lieferanteneingang reingeschlichen“.3 „Aus München für Deutschland“ weiterlesen

Tritte und Schläge bei AfD Wahlparty in München

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Die Münchner Kreisverbände der AfD luden ihre Anhänger*innen am 4. September zu einer Wahlparty in das Restaurant Portugal in Berg am Laim ein, um den „Wahlerfolg“ in Mecklenburg-Vorpommern zu feiern. Eine Gruppe von Antifaschist*innen demonstrierte spontan gegen die Veranstaltung und wurde dabei von mehren AfD Gästen attackiert.

Kurz vor 18 Uhr zog eine Gruppe von Antifaschist*innen die Friedenstraße mit Sprechchören und Bannern entlang, um vor dem Restaurant Portugal gegen die AfD Wahlparty zu demonstrieren. Empfangen wurden sie von dem Bündnis Deutscher Patrioten (BDP) Aktivisten Chris Ares (Mit bürgerlichem Namen Christoph Zloch), der der Spontandemonstration mit nach oben gerissenen Armen entgegen lief und die Demonstrant*innen zum Straßenkampf forderte. Die Demonstrant*innen ließen ihn jedoch rechts liegen und zogen bis direkt vor das Restaurant, wo sich zahlreiche AfDler*innen vor der Tür versammelt hatten. „Tritte und Schläge bei AfD Wahlparty in München“ weiterlesen

Pegida scheitert bei Kranzniederlegung

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Erneut versammelte sich Pegida München am Montag den 19. Oktober, vor dem Reiterdenkmal vor dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr am Münchner Odeonsplatz.

Nach der Auftaktkundgebung, bei der erneut Heinz Meyer sprach, marschierte Pegida München in Richtung Platz der Opfer des Nationalsozialismus. Die Polizei untersagte den Pegida Ordnern dieses mal das Tragen gelber Warnwesten, da diese als Uniform gelten würden und dies nach dem Bayerischen Versammlungsgesetz verboten ist. Doch warum hat die Polizei hier nicht schon früher eingegriffen? Die Westen werden von den Pegida Ordnern seit Monaten getragen. Die Ordner wirken nach außen hin einschüchternd und treten als Einheit auf, mit der man sich besser nicht anlegt. In der Vergangenheit berichtet RB schon öfter über Übergriffe von Pegida München Ordnern auf Gegendemonstrant*innen.
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