Pegida München erfolgreich blockiert

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Pegida München marschierte am Montag den 21. März zwar ohne den Rechtspopulisten Jürgen Elsässer, dennoch waren rund 300 Anhänger*innen des fremdenfeindlichen Bündnisses gekommen. Auf der Gegenseite demonstrierten in dieser Woche anlässlich des „Internationalen Tages gegen Rassismus“ rund tausend Menschen, denen es gelang die Pegida Route auf der Hälfte der Strecke zu blockieren.

Der Abend begann mit einer antifaschistischen Demonstration, bei der mehr als 350 Antifaschist*innen unter dem Motto „ Hau ab du Jürgen – Keine Bühne für Pegida, Rassismus und Verschwörungsideologien!“ vom Sendlinger Tor zum Marienplatz zogen.

Die Polizei lies die Demonstration zu Anfang aufgrund verknoteter Seitentransparente nicht los laufen. Dies sollte nicht die letzte Schikane der Münchner Polizei sein. Das Polizeifahrzeug, das vor der Demonstration vorwegfuhr, bremste die Demo kontinuierlich aus. Am Marienplatz drängten Polizeibeamt*innen zusätzlich massiv in den stehenden Demonstrationszug. Eine Provokation der Demonstrant*innen konnte nicht beobachtet werden. „Pegida München erfolgreich blockiert“ weiterlesen

Blockaden verkürzen Pegida Demo

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Pegida München marschierte am Montag den 14. März vom Odeonsplatz entlang der Ludwigstraße zum Siegestor und zurück. Zahlreiche Blockadeversuche zwangen die Pegida Anhänger immer wieder, ihren Marsch zu unterbrechen. Mehr als 300 Münchner*innen demonstrierten gegen den Pegida Aufmarsch.

Pegida München versammelte sich wie jeden Montag vor dem Reiterdenkmal am Odeonsplatz. Als Redner sprach unter anderem der AfD Politiker Thomas Fügner. Wie in den letzten Wochen stellte ein Pegida Demonstrant ein europäisches Land vor, um zu zeigen welche „großartige Kulturen“ es bereits in Europa gibt. Man hatte sich diesmal für Italien entschieden. So sprach der Redner von einer Symbiose zwischen Deutschen und Italienern, denn man würde sich hervorragend ergänzen.

Wie solch eine Symbiose dann tatsächlich aussieht, lässt sich mit einem Rückblick auf die jüngere Geschichte nachvollziehen. Denn während des 2. Weltkriegs bildete Italien zusammen mit Deutschland die „Achse Berlin–Rom“, eine besondere Form der „Symbiose“, die Europa am Ende in den Abgrund stürzen sollte.

Erneut nahm auch der neonazistische Multiaktivist Roland Wuttke (NPD, Die Rechte, Der III. Weg) an der Pegida Demonstration teil. Im Februar war dieser noch als Referent bei einer Vortragsveranstaltung in Berlin aufgetreten, bei der auch die Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck einen Vortrag hielt. Vor Ort soll Sie nach Informationen des NDR Magazins Panorama erneut den Holocaust geleugnet haben. Dafür gab es Applaus von den Zuhörern, darunter zahlreiche NPD Mitglieder. „Blockaden verkürzen Pegida Demo“ weiterlesen