Tritte und Schläge bei AfD Wahlparty in München

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Die Münchner Kreisverbände der AfD luden ihre Anhänger*innen am 4. September zu einer Wahlparty in das Restaurant Portugal in Berg am Laim ein, um den „Wahlerfolg“ in Mecklenburg-Vorpommern zu feiern. Eine Gruppe von Antifaschist*innen demonstrierte spontan gegen die Veranstaltung und wurde dabei von mehren AfD Gästen attackiert.

Kurz vor 18 Uhr zog eine Gruppe von Antifaschist*innen die Friedenstraße mit Sprechchören und Bannern entlang, um vor dem Restaurant Portugal gegen die AfD Wahlparty zu demonstrieren. Empfangen wurden sie von dem Bündnis Deutscher Patrioten (BDP) Aktivisten Chris Ares (Mit bürgerlichem Namen Christoph Zloch), der der Spontandemonstration mit nach oben gerissenen Armen entgegen lief und die Demonstrant*innen zum Straßenkampf forderte. Die Demonstrant*innen ließen ihn jedoch rechts liegen und zogen bis direkt vor das Restaurant, wo sich zahlreiche AfDler*innen vor der Tür versammelt hatten. „Tritte und Schläge bei AfD Wahlparty in München“ weiterlesen

Proteste gegen den AfD Parteitag

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Stuttgart, Samstag 30. April

Rund 1400 Menschen demonstrierten am Stuttgarter Messegelände gegen den AfD Parteitag. Die Polizei nahm mehrere hundert Demonstrant*innen in Gewahrsam. An der abschließenden Demonstration durch die Stuttgarter Innenstadt beteiligten sich zusätzlich 4000 Menschen.

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Pegida München erfolgreich blockiert

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Pegida München marschierte am Montag den 21. März zwar ohne den Rechtspopulisten Jürgen Elsässer, dennoch waren rund 300 Anhänger*innen des fremdenfeindlichen Bündnisses gekommen. Auf der Gegenseite demonstrierten in dieser Woche anlässlich des „Internationalen Tages gegen Rassismus“ rund tausend Menschen, denen es gelang die Pegida Route auf der Hälfte der Strecke zu blockieren.

Der Abend begann mit einer antifaschistischen Demonstration, bei der mehr als 350 Antifaschist*innen unter dem Motto „ Hau ab du Jürgen – Keine Bühne für Pegida, Rassismus und Verschwörungsideologien!“ vom Sendlinger Tor zum Marienplatz zogen.

Die Polizei lies die Demonstration zu Anfang aufgrund verknoteter Seitentransparente nicht los laufen. Dies sollte nicht die letzte Schikane der Münchner Polizei sein. Das Polizeifahrzeug, das vor der Demonstration vorwegfuhr, bremste die Demo kontinuierlich aus. Am Marienplatz drängten Polizeibeamt*innen zusätzlich massiv in den stehenden Demonstrationszug. Eine Provokation der Demonstrant*innen konnte nicht beobachtet werden. „Pegida München erfolgreich blockiert“ weiterlesen

Demo: 8. Mai 1945 Tag der Befreiung

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Am 08. Mai versammelten sich circa 250 Antifaschist*innen vor dem Justizpalast in München zu einer Demonstration unter dem Motto: „Спасибо, THANK YOU, MERCI! Wir sagen: NIE WIEDER DEUTSCHLAND!“.
Nach einer Auftaktkundgebung zog die Demonstration mit lauten Sprechchören und Musik über die Arnulfstraße und Hackerbrücke vor das DGB Haus in der Schwanthalerstraße. Zur Demonstration hatten unteranderem VVN-BdA, der DGBde|con|struct reality und Linksjugend [‚solid] aufgerufen.

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Demo: Montags könnt ich kotzen!

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Am Montag den 16.02.15 versammelten sich circa 300 Antifaschist*innen zu einer Demonstration mit dem Moto „Montags könnt ich kotzen! Gegen Pegida, Rassismus und kapitalistische Verwertungslogik!“.

Nach einer Kundgebung am Hauptbahnhof (Bayerstr. Ecke Schillerstraße) zog die Demonstration über die Sonnenstraße und das Sendlinger Tor zum Goetheplatz. Dort wurde eine Kundgebung abgehalten. Zur selben Zeit kamen mehrere Rechtsextremist*innen aus München und dem Münchener Umland, darunter Karl-Heinz Statzberger (Der III. Weg Stützpunktleiter München, verurteilter Rechtsterrorist) an der U-Bahn Station Goetheplatz an. Ihr Versuch die Kundgebung zu stören wurde durch die Polizei unterbunden, die sie auf die andere Straßenseite geleitete. Hier wurden sie von antifaschistischen Rufen „Nazis raus!“ und „Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda!“ empfangen. Die Polizei ging hier massiv gegen Antifaschist*innen unteranderem mit dem Schlagstock vor. Es kam zu einer vorübergehenden Festnahme. Darauf hin wurden die Nazis von der Polizei zurück in die U-Bahn und nach Hause eskortiert. „Demo: Montags könnt ich kotzen!“ weiterlesen